Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
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Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
„Die Bundeswehr braucht eine Revolution“
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Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Nach dem Ausflug in die Geschichte der Luftfahrt in der Flugwerft Oberschleißheim tauschten die Mitglieder der Kameradschaft ERH Kaufbeuren ihre Eindrücke im Klostergasthaus St. Ottilien aus. Foto: we
Kaufbeuren. Regen prasselte auf die Dächer, doch die Stimmung der Mitglieder der Kameradschaft ERH Kaufbeuren war ungetrübt. Denn wer sich für die Geschichte der Fliegerei begeistert, weiß: Die spannendsten Abenteuer beginnen oft unter einem grauen Himmel – besonders, wenn sie in die ehrwürdigen Hallen der Flugwerft Oberschleißheim führen.
Auf ihrer Zeitreise durch die Anfänge der Luftfahrt begleitete die Mitglieder ein Mann, der selbst Geschichte geschrieben hat: Remko Humburg, ehemaliger Jetpilot der Bundesluftwaffe. Mit Charisma und Fachwissen führte er die Gruppe durch die Ausstellung, die als Außenstelle des Deutschen Museums München nicht nur Technik zeigt, sondern Leidenschaft atmet.
Von Lilienthal bis Tornado – Fliegen mit allen Sinnen
Humburg spannte den Bogen von den ersten Flugversuchen Otto Lilienthals und den Brüdern Wright bis hin zu den Strahltriebwerken der Nachkriegszeit. Seine Erzählungen ließen die Skepsis der frühen Gesellschaft gegenüber dem Fliegen ebenso lebendig werden wie die spätere Begeisterung für die dritte Dimension. Besonders beeindruckend: Humburgs persönliche Geschichten aus seiner Zeit als Fluglehrer auf Alpha-Jet und F-86 – ein echtes Highlight für die flugzeugaffinen Teilnehmer. Die Gruppe bestaunte Originalteile und flugfähige Nachbauten, warf einen Blick in die gläserne Werkstatt und ließ sich von der Jet-Halle mit F-104, Tornado und T-33 in den Bann ziehen.
Gemeinschaft und Rückblick im Klostergasthaus
Zum Ausklang kehrte die Reisegruppe im Klostergasthaus St. Ottilien ein. Bei bayerischer Küche und angeregten Gesprächen wurden die Eindrücke des Tages reflektiert. Der Tenor war klar: Die Erinnerungen an die eigene Dienstzeit – ob in Kaufbeuren oder anderswo – sind lebendig und wertvoll. Wie Remko Humburg haben auch die Mitglieder der Kameradschaft das Gefühl, mit ihrer Laufbahn bei der Luftwaffe alles richtig gemacht zu haben.
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