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Wüstner: „Nicht ausreichend Freiwillige? Kein Wunder!“
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Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
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Luftraumverletzungen durch Drohnen haben im vergangenen Jahr für Unruhe unter den Nato-Verbündeten in Europa gesorgt. Nun ist vermutlich erneut eine in Litauen abgestützt.
Vilnius. Im Südosten des EU- und Nato-Mitglieds Litauen ist ein unbekanntes Flugobjekt nahe dem Lavysas-See abgestürzt. Der Vorfall im Bezirk Varena nahe der Grenze zu Belarus werde untersucht, teilte das Verteidigungsministerium in Vilnius mit. Bei dem Objekt, das in der Nacht zu Montag in den Luftraum eingedrungen war, soll es sich nach ersten Erkenntnissen um eine Drohne handeln.
Nach Angaben der Behörden waren Trümmerteile am Absturzort zu sehen. Polizei und Feuerwehr seien vor Ort, ein Hubschrauber der Luftwaffe werde zur Luftüberwachung eingesetzt. Für die Anwohner besteht keine Gefahr, hieß es in der Mitteilung. Regierungschefin Inga Ruginiene berief für Dienstag eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates ein.
Ein litauischer Militärsprecher sagte, dass am Fundort ein Verbrennungsmotor sowie Metall- und Kunststoffteile gefunden worden seien. Die Trümmer des weder von Militärradargeräten erfassten noch von Grenzbeamten bemerkten Flugobjekts würden eingesammelt und untersucht. Sprengstoff sei bislang nicht gefunden worden. Woher die mutmaßliche Drohne stammt, sei noch unklar.
Video zeigt Absturz und Explosion
In einem vom litauischen Rundfunk veröffentlichten Video einer Überwachungskamera, das den Vorfall zeigen soll, ist das surrende Geräusch eines fliegenden Objekts zu hören. Wenig später ertönt in der Aufnahme eine Explosion, Flammen erhellen den Horizont, und brennende Trümmer des am Nachthimmel nicht sichtbaren Objekts fallen herab. Auch Anwohner berichteten litauischen Medien zufolge von Ähnlichem.
Belarus ist ein enger Verbündeter Russlands. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind wiederholt Drohnen in den Luftraum von Litauen eingedrungen.
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