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Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Neue Personalstruktur – nicht bloß ein Thema für das Unteroffizierkorps
Drei Tage nach Social Media-Verkündung: Verteidigungsminister und GI erlassen Tagesbefehl
Enttäuschung, Wut, Frustration – und Scheitern des Aufwuchses: Politiker warnen vor fatalen Folgen des Beförderungsstopps
Beförderungsstopp für Hauptfeldwebel und Hauptbootsleute ab 1. Juli
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
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Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Gedenken: Erinnerung an Matthias Standfuß, Michael Diebel und Michael Neumann
Gedenken: Vor 13 Jahren fiel Daniel Wirth in Afghanistan
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
In der Debatte geht es um die Bewaffnung der Drohne Heron TP. Foto: Airbus
Seit mehr als zehn Jahren wird in Deutschland über die Beschaffung bewaffneter Drohnen für die Bundeswehr diskutiert – doch die SPD gab Ende vergangenen Jahres überraschend bekannt, dass sie noch weiteren Diskussionsbedarf sieht. Nun steht fest, wie diese Diskussion aussehen soll: Der SPD-Vorstand hat die Einrichtung einer Drohnen-Kommission beschlossen. Auch ein Vertreter des Deutschen BundeswehrVerbandes ist dabei.
Am Rande der Petersberger Gespräche hatte der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans am vergangenen Wochenende verkündet, dass seine Partei mit der Projektgruppe die Debatte zu Drohnen aufnehmen wolle. Den Vorsitz der Kommission soll Herta-Däubler Gmelin, frühere sozialdemokratische Justizministerin, übernehmen. Zu den weiteren Mitgliedern der Kommission gehören Bundestagsabgeordnete der SPD und Fachwissenschaftler, aber auch der Bürgermeister der Stadt Calw, Florian Kling – ein früherer Offizier. Der Standpunkt der Soldatinnen und Soldaten wird zudem von Hauptmann Andreas Steinmetz vertreten, Stellvertreter des Bundesvorsitzenden im DBwV-Bundesvorstand. Die Projektgruppe soll noch in diesem Monat ihre Arbeit aufnehmen.
Im vergangenen Jahr hatte die Kehrtwende der Sozialdemokraten in Sachen Drohnen-Bewaffnung für viel Wirbel gesorgt – auch parteiintern. Noch im Sommer hatte die SPD grundsätzliche Zustimmung unter bestimmten Voraussetzungen signalisiert. Ende des Jahres verkündeten aber die SPD-Spitzen Walter-Borjans und Saskia Eskens überraschend, der Bewaffnung von Drohnen nicht zustimmen zu wollen – es sei noch weiterer ethischer und gesellschaftlicher Diskussionsbedarf gegeben. Damit war klar, dass eine Entscheidung über die Bewaffnung der Heron TP in dieser Legislaturperiode nicht mehr fallen wird. Die anderen Parteien reagierten mit Unverständnis. Und auch innerhalb der SPD brodelte es: Der Abgeordnete Fritz Felgentreu trat als verteidigungspolitischer Sprecher seiner Partei zurück, auch weitere Sozialdemokraten stellten sich gegen den Beschluss ihres Parteivorstands.
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