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Ein erstklassiges Event waren die Invictus Games im vergangenen Jahr in Den Haag. Mindestens genauso gut sollen die Spiele im September in Düsseldorf werden. Foto: DBwV/Yann Bombeke
Es ist eine längst fällige Premiere: Noch gut fünf Monate, dann starten die Invictus Games, 2014 von Prinz Harry initiiert – zum ersten Mal in Deutschland! Das internationale Sportfestival wird vom 9. bis zum 16. September in Düsseldorf ausgetragen. Rund 500 an Seele und Körper verwundete, verletzte und erkrankte Soldatinnen und Soldaten aus 22 Nationen werden ihre Kräfte in zehn Sportarten in und auf dem Gelände der Merkur Spiel-Arena messen. Veranstalter sind die Bundeswehr und die Stadt Düsseldorf. Erklärtes Ziel: Diesen Soldatinnen und Soldaten eine größere Wahrnehmung und Anerkennung in der Gesellschaft zuteilwerden zu lassen und ihren Weg in der Rehabilitation zu unterstützen.
„Die Invictus Games bringen in einer unvergleichbar plakativen Weise zum Ausdruck, welchen Preis Soldatinnen und Soldaten für ihren Dienst im schlimmsten Falle zahlen müssen, nämlich Verwundungen an Leib und Seele. Sie zeigen, wie anspruchsvoll und anstrengend es sein kann, mit der Verwundung neuen Lebensmut zu finden und wie notwendig gesellschaftliche, aber auch kameradschaftliche Wertschätzung ist“, sagt der Bundesvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbands, Oberst André Wüstner.
Jeder Soldat, egal, ob aktiv oder inaktiv, egal ob zur „Generation Einsatz“ oder zur „Generation Kalter Krieg“ gehörend, habe aus seinem soldatischen Selbstverständnis heraus eine kameradschaftliche Bindung zu den Teilnehmern der Invictus Games 2023 (IG23) und zu dem Event insgesamt. „Deshalb steht auch eine Interessenvertretung wie der DBwV in einer engen Verbindung zu den Invictus Games, den teilnehmenden Soldatinnen und Soldaten und der Botschaft, die die Spiele in sich tragen“, so Wüstner. Kameradschaft sei für den DBwV seit über 66 Jahren mehr als ein Begriff. Wüstner: „Der Deutsche BundeswehrVerband freut sich, ‚Official Partner‘ der IG23 zu sein.“
Seit vielen Jahren ist der DBwV der Treiber, wenn es um die Verbesserung von Fürsorge und Einsatzversorgung und auch der Wertschätzung des Soldatenberufs geht. „Der Kampf für bessere Fürsorge und Respekt liegt in der DNA des Verbands“, so Wüstner. „Die IG23 geben diesen Anliegen kräftigen Rückenwind.“
Die IG23 haben schon jetzt für spürbare Veränderungen gesorgt: Immer mehr Soldatinnen und Soldaten gehen offener mit dem Begriff „Veteran“ um. Der DBwV fördert diese Entwicklung. Veteranen sind nach der offiziellen Definition aus dem Jahr 2018 verkürzt gesagt alle aktiven und ehemaligen Soldaten – niemand wird ausgegrenzt. Der DBwV hat im vergangenen Jahr einen Flyer initiiert, der wichtige Forderungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Anerkennung und Wertschätzung von Veteranen – und damit des Soldatenberufs insgesamt – in der Gesellschaft aufstellt und im engen Schulterschluss mit zahlreichen anderen Verbänden, Vereinen und Stiftungen in die Politik und ins Ministerium getragen wurde.
Durch diesen integrativen Ansatz und vor allem die über Jahrzehnte erlangte Kompetenz sind wir geschätzter Ansprechpartner von Regierung und Parlament.
„Die Invictus Games zollen unseren an Körper und Seele versehrten Kameradinnen und Kameraden Respekt“, so Oberst Wüstner. „Sie müssen aber für die Politik ein weiterer Impuls für den Umgang mit Veteranen sein.“ Eine wichtige Forderung des DBwV, die von allen Vertretern der Veteranenbewegung getragen wird: Die Einführung eines offiziellen Veteranentags in Deutschland. Aus Sicht des DBwV bietet sich ein Tag im Zusammenhang mit den Invictus Games 2023 an. Doch der DBwV kämpft nicht nur als Interessenvertreter gegenüber der Politik für die Verbesserung der Rahmenbedingungen im Dienst. Mit einzigartiger Erfahrung bei allen juristischen soldatischen Fragen hilft die leistungsstarke DBwV-Rechtsabteilung jedem einzelnem Mitglied, das auf Probleme mit dem Dienstherrn stößt.
„Der DBwV setzt sich mit großem Engagement dafür ein, dass die Spiele ein Erfolg werden“, sagt Wüstner. „Die Teilnehmer und ihre Angehörigen sollen den Respekt und die Anerkennung erhalten, die sie verdienen.“ Der Verband werde weiter entschlossen für Fortschritte in diesem Bereich sowie für bessere gesetzliche Rahmenbedingungen im Bereich der Fürsorge kämpfen. „Wir haben schon viel geschafft, aber es ist auch noch eine Menge zu tun“, so Wüstner. Er denke dabei insbesondere auch an die Fürsorge für ausscheidende Soldaten auf Zeit.
Die Invictus Games 2023 sind auch ein Herzensanliegen von Oberstleutnant i.G. Marcel Bohnert. Der stellvertretende Bundesvorsitzende, derzeit im Einsatz im Irak, spricht dort mit vielen Kameradinnen und Kameraden über das Veteranenthema. Bohnert: „Mit dem Engagement seiner rund 205.000 Mitglieder und seiner tausenden Mandatsträgerinnen und Mandatsträger kann der DBwV eine große Wirkung entfalten – und damit den teilnehmenden Kameradinnen und Kameraden, aber auch allen anderen Soldatinnen und Soldaten, ob ehemalig oder aktiv, ob mit viel oder wenig Einsatzerfahrung, ein großes Signal der soldatischen Verbundenheit, der Kameradschaft und Solidarität senden.“
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