DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„So einen Aufwuchs hat es seit 1955 nicht gegeben“
Antrittsbesuch bei L92
Verdiente Preisträger aus „Bundeswehr und Gesellschaft“
Wie der DBwV half, Frauen alle Wege in die Bundeswehr zu öffnen
Hat der Vorkrieg schon begonnen?
Jahresrückblick Dezember – Bundestag beschließt neuen Wehrdienst
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Zeitsoldaten als Fachkräfte gefragt
Berufsinformationsmesse in Burg
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Bundestag berät über vier Auslandseinsätze
UNMISS und EU NAVFOR Aspides sollen bis 2026 verlängert werden
4./AufklBtl 13 sammelt 4.345 Euro für den „Marsch zum Gedenken“
#DerLeereStuhl – Ein freier Platz für gelebte Veteranenkultur
Impulsvorträge der Veteranentagung jetzt auf YouTube!
Ein starkes Signal für die Veteranenbewegung
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Über die praktischen Folgen der Festlegungen in einer Patientenverfügung für Betroffene informierten sich die Mitglieder der Kameradschaft ERH Ellwangen. Foto: Ingo Kaminsky
Das Therma Patientenverfügung war bereits mehrfach auf der Tagesordnung von Veranstaltungen der Mitglieder der Kameradschaft ERH Ellwangen. Dabei standen häufig Argumente der Notwendigkeit und formale Fragen einer rechtsicheren Ausgestaltung im Vordergrund. Bei der Mitgliederversammlung Ende März im Schrezheimer „Gasthof Lamm“ interessierte die 36 Mitglieder und Gäste, welche praktische Folgen in einer Patientenverfügung festgehaltene Wünsche für Betroffene und benannte Betreuer oder Bevollmächtigte haben.
Patientenverfügung – Entscheidung zwischen „leben um jeden Preis“ und „sterben wollen“
Dr. med. Franz Josef Grill – einigen der Mitglieder als eigener Hausarzt bekannt – berichtete aus seiner Praxis als erfahrener Notarzt, welche Auswirkungen die Festlegungen einer Patientenverfügung im Endstadium einer unheilbaren, tödlichen Erkrankung oder eines anderen plötzlichen Ereignisses mit lebensbedrohlichem Ausgang hat. Dabei machte er an Beispielen u.a. für die Schmerzmittelversorgung, Nahrungs- und Flüssigkeitsgabe oder künstliche Beatmung deutlich, dass Betroffene in der Patientenverfügung mit ihrer Entscheidung Festlegungen treffen, die reichen von „leben um jeden Preis“ bis hin zu „sterben wollen“.
Betreuer/Bevollmächtigte erleichtere eine Patientenverfügung die Entscheidung. Sie haben dabei eine große Verantwortung, müssen sich bei Hinzuziehung durch den Arzt an die Vorgaben des Betreuten halten. Als Betreuer/Bevollmächtigte sollten deshalb solche Personen benannt werden, die einerseits Willens, andererseits aber auch emotional in der Lage sind, den Willen des Betroffenen gegenüber Ärzten umzusetzen. Betroffene sollten zudem darauf achten, dass die Angaben ihrer Patientenverfügung mit denen einer vorhandenen Vorsorgevollmacht korrespondieren.
Bezirksvorsitzender Oberstabsfeldwebel Gerd-Josef Bopp – Gast der Mitgliederversammlung – nahm wie alle Teilnehmer wichtige Denkanstöße für eine Überprüfung der eigenen Patientenverfügung aus dem Vortrag von Dr. Grill mit.
Bopp überraschte zudem den KERH-Vorsitzenden Stabsfeldwebel a.D. Bernd Uiffinger mit der Auszeichnung für dessen 40-jährige Mitgliedschaft im Deutschen BundeswehrVerband. 20 Jahre länger dabei sind Hauptmann a.D. Gerd Mögel und Stabsfeldwebel a.D. Georg Hauer. Mögel begann seine Dienstzeit in der Bundeswehr als Panzergrenadier, wechselte nach über sechzehn Jahren als Unteroffizier der PzJgKp 290 in Stetten a.k.M. in die Laufbahn eines Fachdienstoffiziers der Nachschubtruppe nach Tauberbischofsheim. Hauer versah seinen Dienst zuletzt bei der PzPiKp 300 in Ellwangen. Beide Kameraden erhielten die Treuurkunden für ihre 60-jährige Mitgliedschaft.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: