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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Thomas Tholi und Tobias Lagenstein fielen am 28. Mai 2011 beim Einsatz in Afghanistan. Foto: Bundeswehr/Rott
Die Zeit der großen Auslandseinsätze der Bundeswehr ist vorbei, doch die Erinnerungen bleiben. Heute vor 14 Jahren, am 28. Mai 2011, fielen Major Thomas Tholi und Hauptfeldwebel Tobias Lagenstein im Einsatz in Afghanistan.
Der Anschlag, der Major Thomas Tholi und Hauptfeldwebel Tobias Lagenstein das Leben kostete, ereignete sich im afghanischen Gouverneurspalast in Taloqan. Dort nahm General a.D. Markus Kneip, damals deutscher Kontingentführer und Generalmajor, an einem Treffen mit dem nordafghanischen Polizeichef Daoud Daoud teil. Als die Delegation den Gouverneurssitz wieder verließ, zündete ein Selbstmordattentäter eine Bombe und riss Thomas Tholi und Tobias Lagenstein in den Tod. Auch General Daoud sowie vier weitere Afghanen kamen zu Tode. Markus Kneip erlitt schwere Verwundungen.
Die gefallenen und verwundeten Kameraden in würdiger Erinnerung zu behalten und ihrer immer wieder zu gedenken, ist dem DBwV ein Anliegen von höchster Priorität. All die Frauen und Männer, die bei der Verteidigung von Freiheit und Demokratie ihr Leben verloren haben oder verwundet wurden, dürfen niemals in Vergessenheit geraten.
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