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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Wegen eines Moorbrands kommt es im Emsland zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Bis zu 30 Hektar eines Torfabbaugebiets stehen in Flammen. Die Ursache ist noch unklar. Schon im Spätsommer 2018 hatte es in der Region wochenlang gebrannt.
Esterwegen - In einem Torfabbaugebiet im Emsland ist ein Moorbrand ausgebrochen. Das Feuer breitete sich zwischenzeitlich auf eine Fläche von 20 bis 30 Hektar aus, wie ein Polizeisprecher am Dienstagabend (14. Mai 2019) sagte. Das ist größer als die Hamburger Binnenalster. Am Abend gelang es den Einsatzkräften, die Flammen unter Kontrolle zu bekommen. Bis zu 250 Feuerwehrleute seien im Einsatz gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Einige Dutzend Einsatzkräfte sollten über Nacht am Brandort bleiben, um zu verhindern, dass sich das Feuer wieder ausbreitet. Die Löscharbeiten sollten am Mittwoch fortgesetzt werden.
Die Brandursache war zunächst unklar. Bei dem Feuer nördlich von Esterwegen in Niedersachsen waren neben der Feuerwehr auch das Technische Hilfswerk und eine Drohne im Einsatz. Die Polizei sperrte am Nachmittag die Bundesstraße 401, weil die Einsatzkräfte das Löschwasser aus dem Küstenkanal pumpten.
Im vergangenen September hatte ein Raketentest der Bundeswehr bei Meppen einen großflächigen Moorbrand ausgelöst. Die Brandorte von damals und der aktuelle sind nur etwa 50 Kilometer voneinander entfernt. Die Löscharbeiten hatten damals unter anderem wegen des unzugänglichen Geländes und ungünstiger Wetterverhältnisse mehrere Wochen gedauert.
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