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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
In Berlin findet jetzt die 22. Hauptversammlung des DBwV statt. Foto: DBwV/Yann Bombeke
Unter dem Motto „Unabhängig. Schlagkräftig. Zuverlässig.“ hat heute die 22. Hauptversammlung des Deutschen BundeswehrVerbandes begonnen. Bis Donnerstag, 20. November, bestimmen die fast 400 Delegierten den Kurs des Verbandes für die nächsten vier Jahre. Stellvertretend für die rund 207000 Mitglieder des DBwV stimmen sie während der Hauptversammlung über hunderte Anträge ab. Diese waren zuvor in den Landesversammlungen der vier Landesverbände erarbeitet und schließlich durch den Koordinierungsausschuss zusammengefasst und aufgearbeitet worden.
Weiterer Höhepunkt: Während der alle vier Jahre stattfindenden Hauptversammlung des DBwV wird turnusmäßig ein neuer Bundesvorstand gewählt. Erneut zur Wahl stellen sich unter anderem der Bundesvorsitzende Oberst André Wüstner - er führt den DBwV seit 2013 erfolgreich - sowie seine zwei Stellvertreter Stabsfeldwebel a.D. Thomas Schwappacher und Oberstleutnant i.G. Marcel Bohnert. Im Bundesvorstand wird es allerdings auch einige Veränderungen geben: Beispielsweise treten Klaus Scharf, Vorsitzender Zivile Beschäftigte, Fregattenkapitän Marco Thiele, Vorsitzender Marine, und Oberstabsfeldwebel a.D. Frank Heidemann, stellvertretender Vorsitzender Heer, nicht mehr zur Wiederwahl an. Gewählt wird der Bundesvorstand am morgigen Mittwoch, 19. November.
Zudem werden auch zur 22. Hauptversammlung wieder hochkarätige Gäste erwartet. Neben Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) haben unter anderem die Stellvertreterin des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Generaloberstabsarzt Dr. Nicole Schilling und der Befehlshaber Operatives Führungskommando der Bundeswehr, Generalleutnant Alexander Sollfrank, ihr Kommen zugesagt.
Am Donnerstag endet die Hauptversammlung unter anderem mit den traditionellen Ehrungen und dem Schlusswort des neu gewählten Bundesvorsitzenden. Gleich danach geht die bewährte Arbeit des Verbandes weiter: sich weiterhin als unabhängige Einheits- und Spitzenorganisation für die Belange aller aktiven und ehemaligen Soldatinnen und Soldaten, zivilen Beschäftigten, Reservisten, Freiwillig Wehrdienst Leistenden sowie Angehörigen und Hinterbliebenen einzusetzen – gegenüber dem Parlament, der Regierung, der Gesellschaft und der Öffentlichkeit in Deutschland und Europa.
Im kommenden Jahr hat der Deutsche BundeswehrVerband darüber hinaus Grund zum Feiern und zum Rückblick auf eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte: Am 14. Juli 2026 begeht der DBwV seinen 70. Gründungstag.
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