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Washington. Der chaotische Abzug der US-Truppen aus Afghanistan hätte nach Einschätzung des gerade zurückgetretenen US-Sonderbeauftragten für das Land noch deutlich verheerender verlaufen können. Zalmay Khalilzad sagte dem Sender CBS am Sonntag: «Ich sage nicht, dass es ein geordneter Rückzug war. Es war eine hässliche Schlussphase, kein Zweifel.» Khalilzad betonte aber auch: «Es hätte viel schlimmer sein können. Kabul hätte zerstört werden können. Es hätte zu Straßenkämpfen kommen können.»
Die letzten US-Soldaten waren Ende August aus Afghanistan abgezogen. Bereits zwei Wochen zuvor hatten die Taliban die Hauptstadt Kabul kampflos erobert, weil die afghanischen Sicherheitskräfte keinen Widerstand leisteten. Kurz vor dem Ende der US-Evakuierungsmission waren bei einem Anschlag der Terrormiliz Islamischer Staat am Flughafen Kabul 13 US-Soldaten und Dutzende Afghanen getötet worden.
Khalilzad war am vergangenen Dienstag von seinem Posten als Sonderbeauftragter zurückgetreten. Ein Grund dafür sei gewesen, dass die Debatte über den Abzug innerhalb der US-Regierung «nicht wirklich auf der Grundlage der Realität und der Fakten» geführt worden sei, sagte der Top-Diplomat am Sonntag. US-Präsident Joe Biden habe entschieden, den Abzug nicht mehr von Bedingungen abhängig zu machen, «sondern einem Kalender zu folgen».
Khalilzad räumte ein, die Bemühungen, eine Demokratie in Afghanistan aufzubauen, seien «nicht erfolgreich» gewesen. «Dieser Kampf geht weiter.» Die militant-islamistischen Taliban haben seit ihrer Machtübernahme keine Absichten erkennen lassen, das Volk etwa in Form von Wahlen mitbestimmen zu lassen.
Neuer US-Sonderbeauftragter für Afghanistan ist Khalizads bisheriger Stellvertreter, Thomas West. Khalilzad (70) war im September 2018 von der Regierung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump auf den Posten berufen worden. Nach dem Wahlsieg Bidens ließ die neue Regierung den Karrierediplomaten im Amt. Am Montag vergangener Woche hatte US-Außenminister Antony Blinken Khalilzads Rücktritt verkündet.
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