Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
„Die Bundeswehr braucht eine Revolution“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
General Carsten Breuer, seit 2023 Generalinspekteur der Bundeswehr, soll 2028 Vorsitzender des NATO-Militärausschusses werden, meldet die Tageszeitung DIE WELT. Foto: Foto: BMVg/Steve Eibe
General Carsten Breuer (61), Generalinspekteur der Bundeswehr, soll Anfang des Jahres 2028 neuer Vorsitzender des NATO-Militärausschusses werden: Der Vorsitzende des Militärausschusses führt das Tagesgeschäft und ist die höchste militärische Autorität der NATO, gleichzeitig ist der Vorsitzende der höchste militärische Sprecher des Bündnisses.
Die WELT am Sonntag berichtet in der aktuellen Ausgabe über die Nominierung Breuers, die von US-Präsident Donald Trump selbst unterstützt werde. Gewählt wird der neue Vorsitzende des NATO-Militärausschusses im Jahr 2027. Die Amtszeit des derzeitigen Vorsitzenden, es ist der italienische Admiral Giuseppe Cavo Dragone, endet am 17. Januar 2028. Die Amtszeit des Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses beträgt drei Jahre. Er wird von den Generalstabschefs der NATO-Mitgliedsstaaten nominiert.
Die Zeitung schreibt, dass hohe NATO-Diplomaten bestätigt hätten, dass Washington mit der frühzeitigen Festlegung auf Breuer „Deutschland auch stärker in die Verantwortung nehmen“ wolle. Aus Sicht der Regierung von US-Präsident Donald Trump seien Deutschland und die Niederlande künftig die „treibenden Kräfte“ („spearhead“, wörtlich: Speerspitze) bei der Verteidigung des europäischen Kontinents.“
General Adolf Heusinger war der erste Deutsche
In der Geschichte des Nordatlantik-Paktes waren bisher fünf deutsche Generale Vorsitzende des NATO-Militärausschusses: Zuerst der erste Generalinspekteur der Bundeswehr, General Adolf Heusinger, dann die Generale Johannes Steinhoff, Wolfgang Altenburg und Klaus Naumann und zuletzt General Harald Kujat.
Amtsübernahme wäre im Jahr 2028
General Carsten Breuer würde mit der Amtsübernahme 2028 Vorsitzender des wichtigsten Militärgremiums der NATO. Innerhalb der Allianz gebe es über diese Personalie bereits eine informelle Einigung, insbesondere auf Druck aus Washington, wie WELT AM SONNTAG aus informierten Nato-Kreisen erfuhr. Wichtige Bündnismitglieder wie Frankreich, Großbritannien, Italien, die Türkei und die Niederlande würden die Wahl Breuers demnach ebenfalls unterstützen.
Der 61-jährige Breuer, seit März 2023 Generalinspekteur, würde damit zugleich zum militärischen Chefberater von Nato-Generalsekretär Mark Rutte und zum Sprecher der Allianz in Militärfragen. „Die Entscheidung für Herrn Breuer ist fix“, heißt es in Nato-Kreisen, meldet die WELT am Sonntag.
Deutschland wichtigster Verbündeter
Mit der Entscheidung für General Carsten Breuer seien Deutschland und die Niederlande aus Sicht der Trump-Administration auch die wichtigsten Verbündeten der USA in Europa. Diese Entwicklung, so schreibt die WELT, wird im Bündnis als bedeutender Paradigmenwechsel interpretiert. Sie schwäche die bisherige Vorreiter-Rolle Großbritanniens.
Wie es weiter heißt, schätze US-Präsident Donald Trump die Verlässlichkeit der Deutschen bei der Unterstützung der Ukraine, aber auch beim Vorgehen im Iran und in Nahost. Zudem sei Trump klar, dass Deutschland als reichstes Land in Europa eine Schlüsselrolle zufalle, wenn sich die Vereinigten Staaten künftig immer stärker aus der konventionellen Verteidigung Europas zurückziehen wollen.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: