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Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
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Peacekeeper in Berlin ausgezeichnet
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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Polizeibesuch am Stand mit Gerd Dombrowski, einem ukrainischen Unteroffizier und Annett Michel. Foto: DBwV
Hamburg. Anlässlich des Nationalen Veteranentages lud der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg am 15. Juni zu einem Bürgerfest auf den Rathausmarkt ein, dass am 14. Juni stattfand. Die Veranstaltung brachte Veteranen, Soldaten und Hamburger Bürger sowie Angehörige von ganz unterschiedlichen Verbänden und Organisationen zusammen. Im Mittelpunkt des Tages standen die Anerkennung des Engagements von Soldatinnen und Soldaten. Damit verbunden die Möglichkeit, miteinander in den Dialog zu kommen und Einblicke in unterschiedliche Perspektiven zu gewinnen. Die Polizei präsentierte sich ebenso wie das Deutsche Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk. Ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Spielen und anderem mehr rundeten die gelungene Veranstaltung ab.
Im prächtigen Großen Festsaal des Rathauses gab der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt einen Empfang. Unter den Gästen der Landesvorsitzende Nord und dessen Stellvertreter, Oberst Thomas Behr und Stabsfeldwebel a.D. Gerd Dombrowski. In seiner Rede ging Dr. Peter Tschentscher (SPD) auf den Grund der Veranstaltung ein: „Der Veteranentag soll Respekt und Anerkennung gegenüber unseren Soldatinnen und Soldaten zum Ausdruck bringen und die Bundeswehr stärker in der Gesellschaft verankern.“
Im Zusammenhang mit der derzeitigen sicherheitspolitischen Lage erinnerte Tschentscher an ein Wort von Herbert Weichmann, einem seiner Vorgänger: „Die Stärke der Politik, auch einer Friedenspolitik, hängt nicht allein von der Güte der Argumente ab, sondern auch von der Macht, sie zu sichern.“ Dieser Gedanke gewinnt nach Ansicht des Ersten Bürgermeisters wieder an Bedeutung in einer Welt, „in dem Autokraten und Machthaber auf dem Vormarsch sind, die sich in ihrer Denkart auf dem Niveau früherer Jahrhunderte bewegen.“
Für die Bundeswehr sprach Brigadegeneral David Markus aus dem Bundesministerium der Verteidigung. Dieser dankte Tschentscher für seine anerkennenden Worte und ging auf die deutschen Anstrengungen zur Verbesserung der Verteidigungsfähigkeit ein: „Die Ukraine zeigt uns, dass eine Gesellschaft, die zusammenhält, stark sein kann.“ Darüber hinaus unterstrich Markus, wie wichtig es dabei sei, dass Veteranen ihre Erfahrungen in den zivilen Bereich einbringen. Er unterstrich damit einen wichtigen Aspekt auf dem Weg zu einer funktionierenden Zivil-Militärischen Zusammenarbeit in allen Bereichen.
Der Landesvorsitzenden Nord freute sich abschließend über die Veranstaltung zum 2. Nationalen Veteranentag: „Hamburg hätte keinen besseren Ort wählen können, als den Platz vor dem Rathaus, um das Bürgerfest zu veranstalten. Es war ein Tag der Begegnung, wie man ihn sich wünscht.“ Behr weiter: „Hamburg, das Tor zur Welt, hat sein Rathaus und den Rathausmarkt für die Veteranen geöffnet. Wir danken Hamburg für diese Initiative zum Veteranentag. Danke Hamburg!“
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