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Thomas Beer informierte über den Verbandstag und aktuelle Handlungsfelder. Foto: DBwV
Leer. Rund 40 Mandatsträger trafen sich zu einer Bezirkstagung im ostfriesischen Leer. Oberstabsfeldwebel Oliver Sekuli betonte in seiner Begrüßung, dass es bei solchen Veranstaltungen darum gehe, „die Sorgen, Nöte und Probleme der Kameradschaften aufzunehmen und sie im Landesvorstand zur Sprache zu bringen.“ Der Vorsitzende im Bezirk 6 versprach den Vertretern der Kameradschaften seine sowie die Unterstützung des Standortbeauftragten, worum es auch immer gehe.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden im Leeraner Offizierheim vom Kommandeur Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst (SES) „Ostfriesland“ begrüßt. Oberstarzt Dr. Kai-Siegfried Schlolaut begann mit dem Motto seines Verbandes „Jederzeit weltweit“ und beschrieb dessen Aufgaben. Das Kommando ist für humanitäre Hilfseinsätze befähigt sowie zur Teilnahme an Ausbildungs- und Stabilisierungseinsätzen und die sanitätsdienstliche Unterstützung militärischer Evakuierungsoperationen. Dr. Schlolaut umriss dazu das Aufgabenspektrum im Rahmen einer flexiblen, schnellen und hochwertigen sanitätsdienstlichen Versorgung in nationalen und internationalen Einsätzen.
Mit Spannung wurden kurz nach dem Verbandstag die Ausführungen des Landesvorsitzenden Nord aufgenommen. Oberst Thomas Behr bedankte sich zunächst bei den Mandatsträgern, „dass sie das Ehrenamt hochhalten“ und bat sie darum, in ihrem Engagement nicht nachzulassen. „Beim Verbandstag hatten wir eine ganze Menge zu diskutieren“, machte Behr anschließend deutlich und verwies unter anderem auf das Verhältnis zu extremen bzw. radikalen politischen Bestrebungen. „Wenn ich kein Vertrauen zu bestimmten Parteien habe, dann kann ich sie auch nicht einladen“, stellte der Landesvorsitzende fest und rief die Mandatsträger auf, vorsichtig zu sein: „Denn je näher die Bundestagswahlen kommen, umso interessanter wird der Verband für bestimmte politische Kreise.“
Sekuli zeichnete im Verlauf der Versammlung den Oberstabsgefreiten Eugen Schneider mit der Verdienstnadel in Bronze aus und den Hauptmann Alexander Sommer für 25 Jahre Mitgliedschaft im DBwV. Der Bezirksvorsitzende betonte die Wichtigkeit, für die Vorstandsarbeit in den Kameradschaften auch Mannschaftsdienstgrade zu gewinnen, „…und so den direkten Kontakt zu dieser Dienstgradgruppe zu verbessern und zu halten.“ Sekuli lobte darüber hinaus ausdrücklich seinen Standortbeauftragten, den Oberstabsfeldwebel a.D. Günter Koch, für dessen engagierte Arbeit, die weit über das Geforderte hinausgeht: „Vielen Dank, dass Du an meiner Seite bist.“
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