70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Dein Patch kann Gutes tun!
„Das KSK genießt im internationalen Kreis vergleichbarer Spezialkräfte einen ausgezeichneten Ruf"
Körperliche und mentale Stärke sind der Schlüssel
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Zwei F-35A während eines "touch and go" im Rahmen von Testflügen in Kalifornien. Foto: Lockheed Martin
Der Tarnkappenbomber F-35 wird künftig zumindest zu einem Teil in Deutschland gefertigt, ab 2025 will Rheinmetall Rumpfmittelteile für den Kampfjet produzieren. Er soll auch den Tornado ablösen.Weeze. Beim Bau des Tarnkappenbombers F-35 ist der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall künftig mit an Bord. Mit einem symbolischen ersten Spatenstich im nordrhein-westfälischen Weeze gab das Unternehmen am Dienstag das Startsignal für eine 200 Millionen Euro teure Fabrik, die Anfang 2025 in Betrieb genommen werden soll. Bis zu 450 Arbeitsplätze sollen entstehen, um sogenannte Rumpfmittelteile herzustellen. Andere Bauteile kommen von anderen Unternehmen. "Wir schaffen einen neuen Nukleus in der Luft- und Raumfahrttechnologie in Nordrhein-Westfalen", sagte Firmenchef Armin Papperger. Bei Zulieferern könnten weitere 1500 Arbeitsplätze im Umfeld der Fabrik entstehen. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) betonte die Dringlichkeit von Investitionen in Militärgüter, damit die Bundeswehr stark sei und mit der besten Ausrüstung die Freiheit und Demokratie verteidigen könne. Für den Industriestandort NRW sei die Standortentscheidung von Rheinmetall ebenfalls eine gute Nachricht. "Hier wird eine hochmoderne Fabrik gebaut, die über Jahrzehnte gute Arbeitsplätze sichern wird."
Die F-35 gilt als modernstes Kampfflugzeug der Welt und wird auch für das nukleare Abschreckungskonzept der Nato gekauft, bei dem Verbündete Zugriff auf US-Atombomben haben. Der in die Jahre gekommene Tornado wird abgelöst. In dem Rheinmetall-Werk sollen Bauteile für mindestens 400 Kampfflugzeuge gebaut werden, von denen Deutschland 35 Stück für 8,3 Milliarden Euro kauft. Weitere Abnehmer sind andere Nato-Staaten. Welchen finanziellen Anteil Rheinmetall von der Bestellung des Bundes bekommt, ist nicht bekannt. Der Löwenanteil dürfte an die US-Konzerne Lockheed Martin und Northrop Grumman gehen.
Oberstabsfeldwebel Heiko Stotz, Vorsitzender Luftwaffe im DBwV, hatte bereits die Entscheidung zum Kauf der F-35 für Deutschland begrüßt. "Die F-35 hat sich in den vergangenen Jahren in der NATO als Referenzsystem etabliert und birgt mit Blick auf die Sicherstellung der nuklearen Teilhabe das geringste Integrationsrisiko", sagte er.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: