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Der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling (v.l.) richtete gemeinsam mit dem Koblenzer Oberbügermeister David Langer und Heeresinspekteur Alfons Mais ein Grußwort an die Besucher. Foto: DBwV/Gerald Arleth
Nach den fast unerträglichen Temperaturen am Vortag und nächtlichen Gewitterfronten schien es, als ob der Wettergott die umfangreichen Vorbereitungen für den ersten Veteranentag in Koblenz zunichtemachen wolle. Doch pünktlich zum Programmauftakt drehte das Wetter und bei nahezu idealen Veranstaltungstemperaturen fanden zahlreiche Koblenzer Bürger, Touristen, ehemalige wie aktive Soldaten den Weg auf den zentral vor dem Koblenzer Rathaus gelegenen Jesuitenplatz. Hier hatte die Standortkameradschaft Koblenz/Lahnstein gemeinsam mit sechs soldatennahen Organisationen und Verbänden aus dem Raum Koblenz und dem BAAIN den ersten Nationalen Veteranentag im kameradschaftlichen Kraftakt auf die Beine gestellt.
Zahlreiche Vertreter aus der Politik und den beteiligten Verbänden hatten sich angekündigt. Besonders freuten sich die Organisatoren über den Besuch des Innenministers des Landes Rheinland-Pfalz, Michael Ebling (SPD), den Koblenzer Oberbürgermeister, David Langner (SPD), sowie den Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, welche Grußworte an die zahlreich versammelten Personen richteten. Neugierige Blicke und Fragen gab es bereits, als die teils uniformierten Teams der teilnehmenden Verbände mit den Aufbauarbeiten begannen und so war eine erste Menschentraube bereits zum offiziellen Programmbeginn um 10 Uhr versammelt.
Entsprechend gut besucht war der Ökumenische Gottesdienst. Als erster besonderer Programmpunkt stimmte er sichtbar die Teilnehmenden nachdenklich, nicht zuletzt beim Läuten der Koblenzer Friedensglocke, die nach dem Weltkriegsende aus Kriegsschrott gegossen wurde. Bevor Innenminister Michael Ebling (SPD), Oberbürgermeister David Langner (SPD) und der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, ihre Grußworte an das Publikum richteten, hatte der Reservistenmusikzug aus Trier seinen ersten Auftritt.
In der anschließenden Podiumsdiskussion erfuhr die interessierte Öffentlichkeit unter anderem Hintergründe zum nationalen Veteranentag sowie zu aktuellen Entwicklungen und zur Wahrnehmung der Bundeswehr in der Gesellschaft.
Außer dem Reservistenmusikzug sorgten der Country-Sänger Jesse Cole und das Heeresmusikkorps Koblenz für das musikalische Rahmenprogramm des Veteranentages. Besonders erfreut war das Team der Standortkameradschaft Koblenz/Lahnstein unter Führung von Oberstleutnant Michael Schwab über zahlreiche Besucher aus Politik, Gesellschaft und Bundeswehr.
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