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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin: Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zeigt sich überzeugt, dass die Bundeswehr durch den zunehmenden Anteil von Frauen stärker geworden ist. «Ich danke unseren Frauen für ihren unermüdlichen Einsatz - an Land, in der Luft oder zur See, zu Hause und im Ausland, sichtbar oder im Hintergrund», sagte die CDU-Politikerin zum Weltfrauentag an diesem Montag. «Unsere Bundeswehr ist in den letzten Jahren vielfältiger, talentierter, stärker geworden - ich glaube an diverse Teams!»
Zusammen mit den weiblichen zivilen Angehörigen liegt der Frauenanteil nach Angaben des Verteidigungsministeriums bei rund 20 Prozent. Durch gezielte Personalgewinnung und -entwicklung solle dieser weiter deutlich erhöht werden. Genannt werden ein bewusster Abbau von Karrierehürden, mehr Möglichkeiten zur Vereinbarung von Familie und Beruf sowie die Förderung weiblicher Führungskräfte.
Kramp-Karrenbauer betonte, Gleichbehandlung von Männern und Frauen, auch in finanzieller Hinsicht, sei ein wichtiges Anliegen. «Dass wir unsere Frauen für ihren anspruchsvollen Dienst auch gleich entlohnen, ist selbstverständlich», so die Ministerin.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hatte im Januar 2000 entschieden, dass deutsche Rechtsvorschriften, die Frauen vollständig vom Dienst mit der Waffe ausschließen, gegen die EU-Richtlinie zur beruflichen Gleichstellung von Mann und Frau verstoßen. Daraufhin wurden 2001 alle Laufbahnen uneingeschränkt für Frauen geöffnet. Vorher war Frauen nur der Sanitätsdienst sowie der Militärmusikdienst zugänglich.
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