Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
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Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Vilnius. In Litauen hat ein Parlamentsausschuss das Verteidigungsministerium in Vilnius dazu aufgefordert, sich mit Deutschland auf einen Zeitplan zur Stationierung von Bundeswehrsoldaten zu einigen. Klar werden müsse, wann und wie viele deutsche Truppen im Rotationsverfahren einträfen, wann neue Truppenübungsplätze und neue Militärstützpunkte gebaut würden, sagte der Vorsitzende des Ausschusses für nationale Sicherheit und Verteidigung, Laurynas Kasciunas, am Mittwoch einem Bericht der Agentur BNS zufolge.
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hatte die Nato einen verstärkten Schutz ihrer Ostflanke beschlossen. Deutschland soll dabei eine Kampftruppen-Brigade mit 3000 bis 5000 Soldaten für das EU- und Nato-Mitglied Litauen führen. Dies hatte Bundeskanzler Olaf Scholz im Juni bei einem Besuch in Vilnius zugesagt. In Litauen gibt es nun eine Debatte über die Frage, in welchem Umfang die Stationierung einer deutschen Brigade im Land selbst vereinbart wurde. Das deutsche Konzept sieht vor, Waffen und Munition in Litauen vorzuhalten. Der Großteil der Soldaten soll aber in Deutschland bereitgehalten und im Spannungsfall schnell verlegt werden.
«Wir brauchen eine sehr klare Verbindung und ein sehr klares Endziel. Damit es nicht nur eine Brigade für Litauen ist, sondern eine Brigade in Litauen. Das ist das Ziel, das unsere ganze diplomatische Anstrengung erfordert», so Kasciunas nach der nicht-öffentlichen Ausschussitzung.
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