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Eine erfolgreiche Reise für Oberstabsfeldwebel a.D. Jürgen Görlich (hinten links). Foto: privat
Der 1. Stellvertreter des DBwV-Bundesvorsitzenden, Oberstabsfeldwebel a.D. Jürgen Görlich hat die Kameradschaft Ehemalige, Reservisten und Hinterbliebene Löbau im Landesverband Ost besucht.
Was sich in der Überschrift noch recht schräg liest, wird beim Lesen dieses Artikels erkennbar. Der Oberstabsfeldwebel im Ruhestand entschloss sich kurzfristig nach einem Telefonat über politische Themen mit dem Beisitzer der Kameradschaft, Oberstleutnant a.D. Klaus Schwarz, Löbau und die Mitglieder zu besuchen. Gesagt, getan und schon am nächsten Tag stand der Termin fest.
Für Anfang November war der Termin angesetzt und auf dem Programm stand die Vorstandssitzung mit einem anschließenden Stammtisch. Eine Woche davor starteten die Vorbereitungen mit der Planung der Anfahrt und der Feststellung, dass die Lage von Löbau und dessen etwas schwierige Anreise für einen Rheinländer zur Herausforderung wird. Mit Zwischenziel in Berlin am Vortag passte es aber dann doch und Jürgen Görlich saß mit dem Vorstand, unter der Leitung des Vorsitzenden Oberstleutnant a.D Siegfried Ilgner zusammen.
Schnell entstand reger Austausch zu den Themen: Kameradschaften der Ehemaligen ohne aktive Truppe, Nachwuchsgewinnung im Vorstand, attraktives Programm für 2022, das auch von jüngeren Mitgliedern angenommen wird, und Integration in der Stadt Löbau. Bereits hier wurde klar, dass der Deutsche BundeswehrVerband (DBwV) für die Zukunft eine bessere Vernetzung zwischen aktiven und ehemaligen Kameradschaften herstellen muss. Hier bedarf es Unterstützung sowie Hilfe, damit junge Ehemalige mitmachen und Mandate übernehmen. Wie gut, dass es das Projekt junger DBwV bereits gibt, um die ersten Wege aufzeigen.
Im Anschluss fand der Stammtisch mit Gästen aus den benachbarten Kameradschaften Zittau und Görlitz statt. Görlich erklärte die DBwV-Sichtweise zu den Themen wie Afghanistan, Nato und Russland, zukünftige Bundesregierung sowie personelle und materielle Lage in der Bundeswehr. Es entstand ein reger Austausch und eine interessante Diskussion mit den Anwesenden. Sowohl die Aufarbeitung des Einsatzes in Afghanistan wie auch die Erwartungen an eine neue Bundesregierung zur Bundeswehr standen dabei im Mittelpunkt. Am Schluss stand klar fest: Löbau wurde nicht nur gesucht, gefunden und besucht, sondern es war auch eine erfolgreiche Reise.
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