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Eckwertebeschluss zum Bundeshaushalt 2027 und Finanzplanung bis 2030
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Panzerhaubitze 2000 bei der Übung "White Sparrow" in Munster im Mai 2021. 14 Stück dieser Artilleriegeschütze hat Deutschland der Ukraine im Kampf gegen Russland geliefert. Foto: Bundeswehr/Marco Dorow
Berlin. 14 Panzerhaubitzen 2000 hat Deutschland im vergangenen Jahr an die Ukraine geliefert. Bis das Ersatzgerät bei der Bundeswehr ankommt, wird es jedoch mindestens drei Jahre dauern. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" und beruft sich dabei auf vertrauliche Vertragsunterlagen.
Demnach könne Hersteller Krauss-Maffei Wegmann die ersten sechs Haubitzen frühestens 2025 ausliefern. Vier weitere Panzerhaubitzen 2000 sollen 2026 folgen, so der Plan. Laut "Spiegel" könnte es aber sogar noch später werden: Wegen der "angespannten Marktlage bei Elektronikbauteilen" warne das Verteidigungsministerium bereits vor drohenden Verspätungen.
Pistorius: "Das braucht alles Zeit"
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte sich erst gestern wieder zur Ausrüstung der Bundeswehr und dem Sondervermögen geäußert. Es bestünden Vorverträge und Verträge, aber es sei noch nichts geliefert, "was auch naheliegend ist, weil wir über bestimmte Systeme reden, die einfach Liefer- und Herstellungszeiten haben, die Sie auch nicht beschleunigen können", sagte der Minister beim Besuch der Streitkräftebasis und nannte Beispiele: "Das gilt für Munitionsarten, für Haubitzen, das gilt erst recht für Panzer und andere gepanzerte Fahrzeuge. Das braucht alles Zeit."
Pistorius rechnet jedoch schon bald mit ersten Effekten aus dem 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen für die Bundeswehr. "Wir können sagen, dass wir rund 30 Milliarden des Sondervermögens vertraglich gebunden haben." Der Verteidigungsminister betonte: "Es sind Mittel gebunden und es wird jetzt sichtbar werden in den nächsten Wochen und Monaten. Davon können Sie mal sicher ausgehen."
Der Bundesvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberst André Wüstner, hatte erst kürzlich kritisiert, dass es bei der Materialbeschaffung noch viel zu langsam gehe. Deutschland müsse beim Thema Rüstung wieder größer denken.
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