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Hohe Spritpreise Entlastungsprämie „Schritt in die richtige Richtung“ - Anhebung beim „Kilometergeld“ notwendig
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Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Robbin Schacht, Referent für Sicherheitspolitik beim DBwV, berichtet über seine Erfahrungen als Reservist. Foto: Bundeswehr
Berlin. Nach sieben Jahren als Zivilist trägt Oberfeldwebel Robbin Schacht wieder Uniform. Der Referent für Sicherheitspolitik im Deutschen BundeswehrVerband leistet Reservedienst im Corona-Lagezentrum der Bundeswehr für Berlin. Wir begleiten ihn bei seinem Dienst in der Julius-Leber-Kaserne.
Die ersten Tage sind vorüber und so langsam kommt die Routine. Dienstbeginn ist um 6.30 Uhr. „Morgens ist viel Organisatorisches zu erledigen. Das kann etwas stressig sein“, berichtet Schacht. Der Ablauf, bestimmte Formate für die notwendigen Meldungen, alles ist genau festgelegt. Die Informationen müssen aktualisiert und zusammengeführt werden.
„Wir bekommen auch Informationen von anderen Behörden, wie von Feuerwehr, Polizei und DRK. Wo sie im Einsatz sind, welche neuen Erkenntnisse es gibt. Das werten wir dann für uns aus und überlegen, welche Szenarien sich für uns ergeben könnten“, so der Oberfeldwebel weiter und betont: „Wir leben in der Lage und müssen schauen, auf was wir uns vorbereiten können.“
Dazu gehöre auch, dass Abläufe und Strukturen der Lage entsprechend angepasst werden, um sie effizienter zu gestalten. Deswegen ist nun auch ein Soldat vom Führungsstab Ost im Berliner Corona-Lagezentrum vertreten. Er fungiert als Bindeglied, um die Zusammenarbeit mit der übergeordneten Führung besser zu koordinieren.
Für Robbin Schacht ist der Einsatz eine sehr lehrreiche Erfahrung, insbesondere vor dem Hintergrund seines Werdegangs.
Mittlerweile gehen die Corona-Infektionen zurück, Maßnahmen werden gelockert. Ruhiger wird es im Berliner Corona-Lagezentrum der Bundeswehr noch nicht, berichtet Schacht. „Ich hatte den Eindruck, dass es tageweise weniger geworden ist.“ Dann ist mal Zeit zum Durchatmen.
Der Dienst ist lang im Lagezentrum. Von 6.30 bis 19 Uhr. Dann kommt die Nachtschicht. Die übrigen Kameraden verlassen die Kaserne – haben aber Bereitschaft. „Man merkt schon nach einer Weile, wie lang die Tage sind. Da bleibt abends nicht mehr viel Zeit für anderes“, sagt Schacht. Gebrauch von der Bereitschaft sei noch nicht gemacht worden.
Langeweile gibt es aber nicht. „Einzelne Anträge kommen immer wieder rein. Zusätzlich werden jetzt die Abläufe und Prozesse betrachtet, bei Bedarf effizienter gestaltet“, erklärt Schacht. So sei man gut gerüstet, sollten die Infektionen wieder ansteigen und somit auch der Bedarf an helfenden Händen.
Zu Beginn seines Dienstes, Anfang April, zeigte sich noch ein anderes Bild. Die Telefone standen nicht still, neue Informationen und Anfragen kamen nahezu im Minutentakt. Die Anträge auf Amtshilfe wurden täglich mehr. Schacht habe zu dem Zeitpunkt noch damit gerechnet, dass sich die Lage aufgrund der Corona-Pandemie in Deutschland weiter verschlimmert. Ähnlich wie in Italien oder Spanien. „Das ist zum Glück bisher nicht passiert“, sagt Schacht. Aber seiner persönlichen Meinung nach, immer noch nicht ausgeschlossen.
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