Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
Enttäuschung, Wut, Frustration – und Scheitern des Aufwuchses: Politiker warnen vor fatalen Folgen des Beförderungsstopps
Beförderungsstopp für Hauptfeldwebel und Hauptbootsleute ab 1. Juli
Vor einem gewaltigen Kraftakt – Interview mit Vizeadmiral Thomas Daum
Die TSK CIR ist ein unverzichtbarer Pfeiler moderner Landesverteidigung
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Gedenken: Vor 13 Jahren fiel Daniel Wirth in Afghanistan
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Trotz des klaren Neins von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hofft der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, weiter auf eine deutsche Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine. „Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass dieses „Nein“ nicht endgültig ist, zumal die vorgetragenen Argumente nicht stichhaltig sind: Südkorea hat den Taurus im Einsatz ohne Bundeswehrsoldaten und auch die Ukrainer können mit modernen Waffen umgehen“, sagte Heusgen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag). Die Ukrainer hätten sich bisher strikt daran gehalten, russische Stellungen nur auf ukrainischem Gebiet anzugreifen. Sie wüssten, dass ein Verstoß schwersten Schaden anrichten würde, „nämlich den Verlust des Vertrauens ihres nach den USA zweitwichtigsten Partners, Deutschland“. Scholz hatte seine Weigerung mit dem Risiko einer Verwicklung Deutschlands in den Krieg begründet. «Deutsche Soldaten dürfen an keiner Stelle und an keinem Ort mit den Zielen, die dieses System erreicht, verknüpft sein. Auch nicht in Deutschland», sagte er am.Klares Nein auch zu Bodentruppen Seine Haltung zur Entsendung von Bodentruppen in die Ukraine machte Scholz am Mittwochabend in einer Videobotschaft erneut deutlich. Der Bundeswehr und der deutschen Bevölkerung versprach er, dass sein Nein zu Bodentruppen eine unverrückbare rote Linie sei. „Um es klipp und klar zu sagen: Als deutscher Bundeskanzler werde ich keine Soldaten unserer Bundeswehr in die Ukraine entsenden.“ Das gelte. „Darauf können sich unsere Soldatinnen und Soldaten verlassen. Und darauf können Sie sich verlassen.“ Am Montag hatte der französische Präsident Emmanuel Macron nach einem Treffen von etwa 20 Staats- und Regierungschefs in Paris den Einsatz von Bodentruppen nicht ausgeschlossen. Scholz hatte das schon am Dienstag umgehend zurückgewiesen. Man habe sich auch für die Zukunft darauf verständigt, «dass es keine Bodentruppen, keine Soldaten auf ukrainischem Boden geben wird, die von europäischen Staaten oder von Nato-Staaten dort hingeschickt werden». Der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich lobte die klare Haltung des Kanzlers sowohl zur Taurus-Entscheidung als auch seine Reaktion auf Macrons Vorstoß. „Es ist gut, dass alle anderen Staats- und Regierungschefs den Vorschlag des französischen Präsidenten, zu überlegen, möglicherweise auch mit Bodentruppen in den Krieg in der Ukraine einzugreifen, abgelehnt haben“, sagte Mützenich in einem Video, das die SPD-Fraktion am Mittwochabend auf der Plattform X, früher Twitter, verbreitete. „Der Bundeskanzler steht mit seiner Haltung eben nicht alleine. Aber dass Olaf Scholz so deutlich sich dagegen positioniert hat, ist gut und findet die Unterstützung der sozialdemokratischen Bundestagsfraktion.“Strack-Zimmermann: Zukunft Moldaus hängt an Ukraine
Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, mahnte mit Blick auf die Lage in der abtrünnigen Region Transnistrien in der Republik Moldau, dass auch die Zukunft dieses Landes an der westlichen Unterstützung für die Ukraine hänge. Russlands Präsident Wladimir Putin provoziere jetzt an allen geografischen Ecken und Enden, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Umso wichtiger ist es, dass wir besonders in der Ukraine nicht nur Position beziehen, sondern den Worten Taten folgen lassen und wirklich alles tun, damit die Ukraine den Krieg gewinnt.“ Auch der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen warnte vor einer Ausweitung des Kriegs in der Ukraine. „Umso schwächer der Westen in seiner Unterstützung der Ukraine auftritt, desto sicherer fühlt sich Putin in seinen imperialistischen Bestrebungen“, sagte er der „Rheinischen Post“.
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