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Fahnenabordnungen der Bundeswehr sowie der beteiligten Veteranen- und Ortsvereine prägten das Bild des gemeinsamen Gedenkens beim Veteranentag in Altenstadt. Foto: Reich
Altenstadt. Zum zweiten Mal wurde der bundesweit begangene Nationale Veteranentag in Altenstadt bei Schongau feierlich würdig umgesetzt. Unter maßgeblicher Beteiligung des Deutschen BundeswehrVerbandes, der Garnisonsgemeinde sowie der Soldaten- und Veteranenvereine aus Altenstadt, Schwabniederhofen und Hohenfurch wurde der Gedenktag mit einem eindrucksvollen Festakt und anschließendem Frühschoppen begangen.
Der DBwV mit seinem Landesverband Süddeutschland war mit dem Bezirksvorsitzenden Bairisch Schwaben, Stabsfeldwebel a.D. Franz Josef Jung, prominent vertreten.
Die Blaskapelle Hohenfurch eröffnete den Festakt auf dem festlich geschmückten Marienplatz mit dem Fahnenmarsch. Dazu zogen rund 20 Fahnenabordnungen der Bundeswehr, der Reservisten sowie der regionalen Veteranen- und Ortsvereine unter Böllerschüssen feierlich ein.
In seiner Begrüßung betonte der Vorsitzende des Soldaten- und Veteranenvereins Altenstadt, Oberst a.D. Thomas Schmidt, die zentrale Zielsetzung des Tages: „Dank und Wertschätzung für all die Millionen Frauen und Männer“, die seit 1956 in der Bundeswehr gedient haben oder dienen.
Bezirksvorsitzender Stabsfeldwebel a.D. Franz Josef Jung stellte den Veteranentag in den Kontext der aktuellen sicherheitspolitischen Lage und würdigte die Rolle der Veteranen als unverzichtbaren Bestandteil von Staat und Gesellschaft. Er betonte, der Gedenktag mache „Dank und Wertschätzung“ sichtbar und trage dazu bei, das Verständnis zwischen Bundeswehr und Gesellschaft zu vertiefen. Zugleich unterstrich er die Einbindung des persönlichen Umfelds: „Weil kein Veteran allein ist“, rücke der Tag bewusst auch „Familie und Freunde“ in den Mittelpunkt.
Auch die politischen Vertreter setzten zentrale Akzente: Landrat Dr. Johann Bertl würdigte den Veteranentag als „starkes Zeichen der Anerkennung, des Respekts und des Dankes für alle Bürger, die in den Streitkräften unseres Landes gedient haben oder aktuell dienen und unsere Freiheit verteidigen“. Gleichzeitig verwies er auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen und betonte die Notwendigkeit einer „wehrhaften Demokratie“ sowie einer funktionierenden zivilen Verteidigung im Krisen- und Katastrophenfall.
Insgesamt wurde in Altenstadt deutlich, dass der Nationale Veteranentag weit mehr ist als ein reiner Gedenktag: Er stärkt das gesellschaftliche Bewusstsein für den Dienst in den Streitkräften und festigt das Band zwischen Bundeswehr und Gesellschaft – ein Anliegen, das der Deutsche BundeswehrVerband vor Ort aktiv und sichtbar unterstützt hat.
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