70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Das in wenigen Wochen beginnende Herbstmanöver der Nato wird das größte seit Ende des Kalten Krieges. Russland fühlt sich provoziert - und kündigt Reaktionen an. Brüssel - Die Nato erwartet zu ihrem größten Manöver seit Ende des Kalten Krieges rund 45.000 Soldaten. Bei der Ende Oktober in Norwegen beginnenden Übung «Trident Juncture» solle die Antwort des Militärbündnisses auf einen bewaffneten Angriff gegen einen Mitgliedstaat simuliert werden, erklärte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Dienstag (2. Oktober 2018) in Brüssel. Dabei werde unter unter anderem getestet, ob die 29 Alliierten ihre Truppen im Ernstfall schnell verlegen können. Für den sogenannten Bündnisfall war nach dem Ende des Kalten Krieges lange Zeit deutlich weniger intensiv geübt worden. Nachdem Russland sich 2014 die ukrainische Halbinsel Krim einverleibt hatte, änderte die Nato jedoch ihre Strategie. Vor allem Polen sowie die baltischen Alliierten Litauen, Lettland und Estland fühlen sich von der aktuellen Politik des großen Nachbarn verstärkt bedroht und fordern Aufrüstung und mehr Abschreckung. Stoltenberg betonte allerdings, dass sich «Trident Juncture» (Dreizackiger Verbindungspunkt) nicht gegen Russland richtet. «Die Übung ist defensiv», sagte er. Auch Russland sei eingeladen worden, Beobachter zu schicken. In Moskau wurde das Manöver dennoch als unverantwortlich kritisiert. Es trage zur Destabilisierung in der Region bei, erklärte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa. Ohne Details zu nennen kündigte sie zudem an, dass Russland «die notwendigen Maßnahmen» ergreifen werde, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Bei der Nato wird hingegen darauf verwiesen, das auch Russland zuletzt wieder intensiv für großformatige Konflikte trainiert hatte. An dem jüngsten russischen Großmanöver Wostok (Osten) sollen nach Angaben aus Moskau beispielsweise knapp 300.000 Soldaten teilgenommen haben. Die Übung sei enorm groß gewesen, selbst wenn die Teilnehmerzahl vermutlich völlig übertrieben sei, heißt es in Brüssel.Am Rande eines Nato-Verteidigungsministertreffens am Mittwoch sagte Stoltenberg, Trident Juncture sei auch eine Antwort darauf, was in der Umgebung geschehe. Das Sicherheitsumfeld sei fordernder geworden. Deutschland wird nach eigenen Angaben mit etwa 10.000 Soldaten an dem Nato-Großmanöver beteiligt sein. Hinzu kommen unter anderem rund 4.000 Fahrzeuge. Dass die Bundeswehr so stark beteiligt ist, liegt daran, dass sie ab Anfang 2019 die Führung der schnellen Eingreiftruppe der Nato (Very High Readiness Joint Task Force - VJTF) übernehmen soll.
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