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Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
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Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kalkar/Berlin. Für die Landes- und Bündnisverteidigung hat die Luftwaffe einen ständig aktivierten Gefechtsstand zur Planung und Einsatzführung in Dienst gestellt. Dazu wurde das Zentrum Luftoperationen in Kalkar-Uedem am Niederrhein in die neue Führungsstelle «Air Component Command» (ACC) umgewandelt und um Fähigkeiten ergänzt. «Wir sind handlungsfähiger und damit am Ende auch einsatzbereiter», sagte Luftwaffeninspekteur Ingo Gerhartz bei der Zeremonie.
Das ACC führt nach Angaben der Bundeswehr bestehende Fähigkeiten zusammen und übernimmt dabei Nato-Strukturen, um die Zusammenarbeit mit Bündnispartnern zu erleichtern.
Dazu gehört zukünftig auch ein Lage- und Führungszentrum, das die territoriale Flugkörperabwehr Deutschlands im Dauerbetrieb koordiniert und führt. Zudem wird die Fähigkeit zur Planung und Führung von Luftoperationen von Spezialkräften dort integriert. Zuständig ist das ACC weiter für die Informationen und Analysen, die die Luftwaffe aus ihrer Aufklärung hat.
Inspekteur: Neue Struktur beendet «Verantwortungsdiffusion»
Der neue Gefechtsstand ist Teil einer größeren Umstrukturierung, bei der in der Luftwaffe das sogenannte Nutzungsmanagement, der Betrieb und die Zulassung von Luftfahrzeugen zusammengeführt werden. Gerhartz sagte, damit solle eine bestehende «Verantwortungsdiffusion» beendet und Zuständigkeiten sollten in eine Hand gegeben werden.
Das neue «Air Component Command» besteht nach seinen Worten im Kern aus dem ständig aktivierten und kaltstart- sowie aufwuchsfähigen Gefechtsstand. Er stütze sich auf unterstellten Verbände der Luftwaffe. Auch alle Flugführungsgefechtsstände der Luftwaffe unterstehen dieser zentralen Stelle.
Zu der Indienststellung war auch der Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Nils Hilmer, angereist. Er sagte, die Schritte seien ein wichtiger Teil der Strukturreform und Beitrag zur Abschreckung. Die Bundeswehr steckt inmitten eines umfangreichen Reformprozesses, bei der nach Jahrzehnten der Auslandseinsätze nun wieder die Landes- und Bündnisverteidigung wieder in den Mittelpunkt rücken soll.
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