70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Carsten Breuer wird Vorsitzender des NATO-Militärausschusses – Wüstner: Enorme Bedeutung für Deutschland!
Deutschland übernimmt erstes F-35A-Kampfflugzeug
MAD warnt: Hybride Bedrohungslage erheblich verschärft
Muslimische Militärseelsorge im internationalen Austausch
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Die Bundesregierung sieht mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt keinen Grund für Änderungen im Umgang mit dem sogenannten Operationsplan Deutschland (O-Plan). Die sensiblen Teile des O-Plans würden grundsätzlich nur gezielt weitergegeben, betont ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.
Auf die Frage, ob Informationen etwa aus Sicherheitsgründen bei einem Bundesland wie Sachsen-Anhalt zurückgerufen oder nicht mehr aktualisiert werden könnten, verweist er auf das sogenannte Need-to-know-Prinzip. Das bedeutet, dass jede beteiligte Stelle nur die für die Bewältigung ihrer Aufgaben notwendigen Informationen erhält. Ein vollständiges Dokument werde nicht an ein Bundesland übermittelt, sagt der Sprecher.
Das Territoriale Führungskommando der Bundeswehr hatte den Plan für eine gesamtstaatliche Verteidigung Deutschlands im Frühjahr 2024 vorgelegt - erstmals seit dem Ende des Kalten Krieges. Ziel ist auch eine bessere Vernetzung zu Sicherheitsbehörden, Katastrophenschützern und Industrieunternehmen. Der Plan, der auch Aufgaben für die Bundesländer vorsieht, legt fest, wie im Spannungs- und Verteidigungsfall gemeinsam vorgegangen werden soll.
Sorge vor Abfluss von Informationen nach Russland
Der Präsident des Reservistenverbands, Bastian Ernst (CDU), hatte nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland im Hinblick auf die AfD gesagt: «Wenn sie in Sachsen-Anhalt die Regierung übernehmen würde, dann würden der Operationsplan Deutschland und weitere relevante Informationen mit ziemlicher Sicherheit nach Russland abfließen.» Man müsse daher den Plan aus Sachsen-Anhalt zurückholen.
Die AfD hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September mit 43,8 Prozent das beste Ergebnis erzielt, jedoch die absolute Mehrheit verfehlt. Die Regierungsbildung gestaltet sich schwierig.
Nur Ausschnitte werden weitergegeben
Wie der Sprecher des Verteidigungsministeriums nun betonte, sollen die Landeskommandos der Bundeswehr als zentrale Ansprechpartner in den Ländern das Gesamtbild kennen. Sie geben nach Angaben des Sprechers daraus jene Ausschnitte weiter, die für Vorbereitungen und die Umsetzung der Planung vor Ort erforderlich sind. Grundsätzlich schaue man sich, nicht nur in Bezug auf Sachsen-Anhalt, den Empfänger jeweils «ganz genau an, und es wird nur der Teil mitgeteilt, der in diesem Moment wirklich mitgeteilt werden muss». Teile der Informationen könnten dafür in einer weniger sensiblen Fassung aufbereitet werden. Dieser Prozess gelte «uneingeschränkt, egal, wie sich die Lage weiterentwickelt».
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