Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Wien. Österreichs Armee soll weiblicher werden. Mit einem freiwilligen sechsmonatigen Grundwehrdienst sei die Chance geschaffen worden, sich im Soldatenleben erst einmal zu orientieren, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) am Freitag. «Der bisherige Einstieg war schon eine große Hürde», sagte Tanner weiter. Bisher mussten sich Frauen gleich mit voller Eignungsprüfung für den Soldatenberuf entscheiden. Aktuell dienen etwa 630 Soldatinnen. Die Frauenquote im Bundesheer liegt damit bei nur rund vier Prozent, bei der Bundeswehr in Deutschland beträgt sie knapp 13 Prozent. Deutschland habe im Vergleich viele Jahre Vorsprung bei der Werbung um Soldatinnen, sagte Ministerin Tanner weiter. Drei Monate nach dem Start des Projekts haben sich in Österreich den Angaben zufolge 140 Frauen gemeldet, davon seien bisher etwa 50 als tauglich eingestuft worden. «Damit sind wir erst einmal zufrieden, aber die Bilanz ist noch ausbaufähig», so die Ministerin. Die Frauenquote soll bis ins Jahr 2032 auf sechs bis sieben Prozent steigen. Langfristig werde ein Frauenanteil von 15 Prozent angepeilt. In kleinen Einheiten wie im Militärhundezentrum beträgt sie laut Ministerium aktuell 40 Prozent. Österreich hat etwa 15.000 Berufssoldaten, rund 8000 Zivilbedienstete sowie rund 7000 Grundwehrdiener. Dazu kommen 33.000 Milizsoldaten, die eine militärische Ausbildung haben, aber einem Zivilberuf nachgehen. Aufgrund der Altersstruktur braucht die Armee rund 1000 neue Soldaten und Soldatinnen sowie Zivilbedienstete pro Jahr. Das neutrale Land, das also nicht der Nato angehört, will seine Militärausgaben aufgrund der seit dem Ukrainekrieg neuen Bedrohungslage deutlich steigern. Nach jahrelangem Sparkurs soll das Militärbudget bis 2032 jährlich erhöht werden. Eine immer wieder aufflammende Debatte über ein Ende der in der Verfassung verankerten Neutralität findet in der regierenden konservativen ÖVP von Bundeskanzler Karl Nehammer bisher keinen Widerhall.
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