70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Dein Patch kann Gutes tun!
„Das KSK genießt im internationalen Kreis vergleichbarer Spezialkräfte einen ausgezeichneten Ruf"
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Wien. Österreichs Armee soll weiblicher werden. Mit einem freiwilligen sechsmonatigen Grundwehrdienst sei die Chance geschaffen worden, sich im Soldatenleben erst einmal zu orientieren, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) am Freitag. «Der bisherige Einstieg war schon eine große Hürde», sagte Tanner weiter. Bisher mussten sich Frauen gleich mit voller Eignungsprüfung für den Soldatenberuf entscheiden. Aktuell dienen etwa 630 Soldatinnen. Die Frauenquote im Bundesheer liegt damit bei nur rund vier Prozent, bei der Bundeswehr in Deutschland beträgt sie knapp 13 Prozent. Deutschland habe im Vergleich viele Jahre Vorsprung bei der Werbung um Soldatinnen, sagte Ministerin Tanner weiter. Drei Monate nach dem Start des Projekts haben sich in Österreich den Angaben zufolge 140 Frauen gemeldet, davon seien bisher etwa 50 als tauglich eingestuft worden. «Damit sind wir erst einmal zufrieden, aber die Bilanz ist noch ausbaufähig», so die Ministerin. Die Frauenquote soll bis ins Jahr 2032 auf sechs bis sieben Prozent steigen. Langfristig werde ein Frauenanteil von 15 Prozent angepeilt. In kleinen Einheiten wie im Militärhundezentrum beträgt sie laut Ministerium aktuell 40 Prozent. Österreich hat etwa 15.000 Berufssoldaten, rund 8000 Zivilbedienstete sowie rund 7000 Grundwehrdiener. Dazu kommen 33.000 Milizsoldaten, die eine militärische Ausbildung haben, aber einem Zivilberuf nachgehen. Aufgrund der Altersstruktur braucht die Armee rund 1000 neue Soldaten und Soldatinnen sowie Zivilbedienstete pro Jahr. Das neutrale Land, das also nicht der Nato angehört, will seine Militärausgaben aufgrund der seit dem Ukrainekrieg neuen Bedrohungslage deutlich steigern. Nach jahrelangem Sparkurs soll das Militärbudget bis 2032 jährlich erhöht werden. Eine immer wieder aufflammende Debatte über ein Ende der in der Verfassung verankerten Neutralität findet in der regierenden konservativen ÖVP von Bundeskanzler Karl Nehammer bisher keinen Widerhall.
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