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Eckwertebeschluss zum Bundeshaushalt 2027 und Finanzplanung bis 2030
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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
MINUSMA-Einsatz in Mali: Ein Mehrzweckhubschrauber NH-90 landet zum Absetzen eigener Teile in der Wüste im Norden des Landes. Momentan sind nur noch Bundeswehr-Hubschrauber CH-53 in Mali im Einsatz. Archivfoto: Bundeswehr/Marc Tessensohn
Berlin. Die angekündigte Personalrotation der Bundeswehr in Mali im Rahmen des UN-Einsatzes MINUSMA ist angelaufen. „Heute früh um 05:47 startete der Flug eines zivilen Vertragspartners im Auftrag der Bundeswehr nach Mali“, teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr mit. An Bord der Maschine auf dem Weg in die malische Hauptstadt Bamako befinden sich 93 Soldatinnen und Soldaten. Derweil warten 140 Männer und Frauen der Bundeswehr auf ihren Rückflug nach Deutschland. Details zu diesem Rückflug werden aus Sicherheitsgründen nicht kommuniziert.
Die Situation in dem westafrikanischen Land wird zunehmend unübersichtlich, so dass sich auch das Missionsumfeld für die westlichen Streitkräfte im Rahmen des MINUSMA-Einsatzes verändert. Kurz nach dem Abzug der letzten französischen Truppen, die am vergangenen Sonntag um 13 Uhr die Grenze nach Niger passierten, meldeten deutsche und britische Soldaten das Eintreffen offenkundig russischer Einsatzkräfte am Flughafen der malischen Stadt Gao. In Camp Castor bei Gao ist das MINUSMA-Kontigent der Bundeswehr mit etwa 1100 Soldaten und Soldatinnen stationiert.
Dass russische Einsatzkräfte bestrebt sind, das nach dem Abzug der französischen Truppen entstehende Machtvakuum auszufüllen, kommt nicht überraschend. Der Kontingentführer des deutschen MINUSMA-Kontigents, Oberst Küpper, hatte diese Gefahr bereits vor Wochen benannt.
Nach dem Abzug der französischen Streitkräfte aus Mali ist eine neue Qualität des russischen Engagements in dem westafrikanischen Land erkennbar. Während bisher russische Wagner-Söldner – mehr oder weniger verdeckt – Schrecken unter der malischen Bevölkerung verbreiteten, bekommt das Engagement Russlands nun einen offiziellen Anstrich. Am Dienstag lieferte der Kreml vier Kampfjets und einen Kampfhubschrauber nach Mali. Der Chef der durch einen Putsch an die Macht gekommenen malischen Militärjunta, Oberst Assimi Goita, nahm die Lieferung auf dem Flughafen der Hauptstadt Bamako persönlich in Empfang.
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