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Die geehrten Stabsfeldwebel a.D. Reinhold Schmidt und Wolfgang Thoman mit Bürgermeister Ralph Gerster, Landevorsitzendem Gerhard Stärk und KERH-Vorsitzenden Peter Hofmann. Foto: Peter Hofmann
Die Kameradschaft ERH Pfullendorf hat bei ihrer Mitgliederversammlung Anfang April 2023 zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Verbandszugehörigkeit ausgezeichnet. Unter den Geehrten waren Kameraden, die seit mehr als 40 Jahren dem Deutschen BundeswehrVerband angehören. Insgesamt wurden 470 Jahre Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet.
Geehrten wurden:
Ralph Gerster unterstrich als neuer Bürgermeister in seinem Grußwort die Verbundenheit der Stadt Pfullendorf zu den Soldaten des Standorts. Als „Reservist“ liege ihm viel daran, die Zusammenarbeit mit ehemaligen und aktiven Soldaten weiter auszubauen, versicherte er in seinem Grußwort. Dass zwischen der Stadt und den Kameradschaften am Standort die Kooperation funktioniert, zeigte mit seiner Teilnahme der Vorsitzende der TruKa Stabsfeldwebel Guido Ruoss.
Der Vorsitzende der Kameradschaft ERH Pfullendorf, Oberstabsfeldwebel a.D. Peter Hofmann, berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Jahres, weckte mit den vielen Fotos in seiner Präsentation Erinnerungen an diese Veranstaltungen und gab einen Ausblick auf geplante Vorhaben für 2023. Er dankte allen Mitgliedern für ihre Unterstützung und erinnerte an den kürzlich verstorbenen Oberstleutnant a.D. Heinz-Joachim Heib, der viele Jahre dem Verband angehörte.
Ehemalige im Meinungsaustausch mit Landesvorsitzendem
Der Landesvorsitzende Süddeutschland, Stabsfeldwebel a.D. Gerhard Stärk, hielt einen informativen und kritischen Vortrag über die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen in der Bundeswehr und in der deutschen Politik. Er ging dabei auf Themen wie die Zeitenwende bei der Bundeswehr, das Sondervermögen von 100 Milliarden Euro, die Bündnis- und Landesverteidigung, den Ukraine-Konflikt und das Verhältnis zu China und den USA ein. Er kritisierte mangelndes Tempo bei der Herstellung der Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr, erwarte aber auch diesbezüglich von der Opposition mehr Unterstützung. Stärk nahm Stellung zu den Lohnforderungen von Verdi und zeigte Verständnis für die von Mitgliedern zurecht kritisierte schleppende Kostenerstattung bei der Beihilfe. Sein Vortrag löste eine lebhafte Diskussion unter den Anwesenden aus.
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