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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Nato erhöht ihre Militärpräsenz in der Arktis, um zur weiteren Entschärfung des von US-Präsident Donald Trump angezettelten Grönland-Konflikts beizutragen. Auch Deutschland ist mit dabei.
Brüssel. Deutschland beteiligt sich nach Angaben von Verteidigungsminister Boris Pistorius im ersten Schritt mit vier Kampfjets vom Typ Eurofighter an dem neuen Nato-Militäreinsatz in der Arktis. Zudem werde die Bundeswehr Kapazitäten zur Luftbetankung zur Verfügung stellen, sagte der SPD-Politiker am Rande eines EU-Verteidigungsministertreffens in Brüssel. Was in der Folge zusätzlich passiert, wird nach seinen Worten noch mit den Nato-Partnern abgestimmt.
Die Arktis und der hohe Norden spielten für die Sicherheit Europas und Nordamerikas eine Rolle, sagte Pistorius. Vor allem die sogenannte Giuk-Lücke zwischen Grönland, Island und Großbritannien habe eine zentrale Bedeutung für die Wege in den Nordatlantik und darüber hinaus - auch für russische U-Boote.
Nato-Oberbefehlshaber Alexus G. Grynkewich hatte zuvor den Start eines Einsatzes mit dem Namen «Arctic Sentry» (etwa: Wächter der Arktis) angekündigt. Ziel sei es, eines der strategisch bedeutendsten und zugleich klimatisch herausforderndsten Gebiete abzusichern, erklärte der US-General. Der Einsatz soll auch zur weiteren Entschärfung des von US-Präsident Donald Trump angezettelten Grönland-Konflikts beitragen.
Pistorius sagte am Abend im ZDF-«heute journal», es gehe bei dem Einsatz nicht um eine Antwort auf Trump. «Grönland ist Teil der Arktis, aber dies ist keine Grönland-Mission, sondern es geht darum, in der Arktis Präsenz zu zeigen und das als Nato. Das ist richtig und gut und deswegen beteiligen wir uns daran.»
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