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Brüssel. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat erneut mit US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Staatsoberhaupt Emmanuel Macron über den russischen Angriffskrieg gegen sein Land gesprochen. «Ein wichtiges Koordinierungsgespräch, das viel bewirken kann», teilte Selenskyj auf der Plattform X mit, ohne weitere Details zu nennen.
«Ich danke Präsident Trump für sein Interesse an der Ukraine und seine Bereitschaft, zur Herbeiführung des Friedens beizutragen», sagte Selenskyj. Er hatte sowohl Trump als auch Macron beim G7-Gipfel im französischen Évian auch persönlich getroffen. Beim Gipfel der Gruppe der sieben führenden Industrienationen (G7) ging es auch um den Krieg in der Ukraine.
Selenskyj dankt Rutte für Einladung zu Nato-Gipfel
Selenskyj selbst traf am Abend in Brüssel ein, wo er an dem heute und Freitag angesetzten EU-Gipfel teilnimmt und noch am Abend auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte und Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) traf. Am wichtigsten seien die Stärkung der ukrainischen Verteidigung und die Überlassung von Lizenzen der USA zur Produktion von Flugabwehrsystemen, teilte er bei Telegram mit.
Selenskyj dankte Rutte zudem für die Einladung zum Nato-Gipfel in Ankara am 7. und 8. Juli. Das Streben Kiews in die Nato nennt Russland als einen Hauptgrund für seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine, der bereits seit mehr als vier Jahren andauert.
«Wir arbeiten daran, die Ukraine, unsere Zusammenarbeit und unsere diplomatischen Perspektiven zu stärken», teilte Selenskyj mit. «Frieden ist notwendig. Und wir tun alles, um den Frieden näherzubringen.»
In Brüssel treffen sich heute auch die Verteidigungsminister der Bündnisstaaten der Nato zur Vorbereitung auf den Gipfel. Für Deutschland nimmt Pistorius an den Beratungen teil. Er wird am Nachmittag zudem gemeinsam mit seinem britischen Kollegen ein Treffen der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe leiten. Bei diesem sollen weitere Militärhilfen für die von Russland angegriffene Ukraine koordiniert werden.
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