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Mit einem Rückkehrappell wurden die letzten 264 Soldatinnen und Soldaten, die in Afghanistan im Einsatz waren, in Wunstorf empfangen. Foto: Bundeswehr/Twitter
Berlin/Wunstorf. Sie sind alle wieder gesund in Deutschland angekommen: Die Bundeswehrsoldaten des letzten deutschen Einsatzkontingentes in Afghanistan sind auf dem Luftwaffenstützpunkt in Wunstorf gelandet.
Die drei Transportflugzeuge vom Typ A400M waren am Vorabend vom Flugplatz in Masar-e-Sharif im Norden Afghanistans gestartet. An Bord: Die letzten 264 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die in Afghanistan im Einsatz waren. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur waren unter ihnen auch 20 Soldaten des Kommandos Spezialkräfte, die zur Absicherung des Abzugs in den Einsatz verlegt worden waren. Das deutsche militärische Engagement am Hindukusch ist damit nach fast 20 Jahren endgültig beendet. Als letzter Soldat hatte Kontingentführer Brigadegeneral Ansgar Meyer das Flugzeug bestiegen.
Heute um 13:52 Uhr MESZ sind die letzten 264 Soldatinnen und Soldaten der #BundeswehrimEinsatz der Mission #ResoluteSupport an Bord von drei A400M auf dem Fliegerhorst Wunstorf eingetroffen. Damit geht der fast 20-jährige Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zu Ende. pic.twitter.com/ws5t2D24HG— Bundeswehr im Einsatz (@Bw_Einsatz) June 30, 2021
Heute um 13:52 Uhr MESZ sind die letzten 264 Soldatinnen und Soldaten der #BundeswehrimEinsatz der Mission #ResoluteSupport an Bord von drei A400M auf dem Fliegerhorst Wunstorf eingetroffen. Damit geht der fast 20-jährige Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zu Ende. pic.twitter.com/ws5t2D24HG
Nach einem Zwischenstopp im georgischen Tiflis sind die Soldatinnen und Soldaten am um 13:52 Uhr in Wunstorf gelandet. Brigadegeneral Meyer, der schon bald an die Spitze des Kommandos Spezialkräfte treten soll, dankte in einer Ansprache allen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr für ihren Dienst bei Resolute Support und ihre Leistungen in der Endphase der Rückverlegung: „Sie haben Ihren Auftrag mehr als erfüllt.“
Empfangen wurden die Soldaten von Generalleutnant Erich Pfeffer, Befehlshaber des Einsatzführungskommandos. „Sie haben sich nicht beirren lassen von unklaren Lagen, häufigen Änderungen der Rahmenbedingungen und auftretenden Friktionen“, sagte Pfeffer beim Rückkehrerappell. Der Auftrag sei in herausragender Weise erfüllt worden.
Mit der Rückkehr der letzten Bundeswehrkräfte endet ein Einsatz, der die Bundeswehr geprägt hat wie kaum ein anderer. Seit Januar 2002 war die Bundeswehr in Afghanistan im Einsatz. Insgesamt 59 Soldaten verloren in Zusammenhang mit dem Einsatz ihr Leben, 35 von ihnen fielen im Gefecht oder bei Anschlägen.
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