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Berlin. Berlins Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) hat mehr Unterstützung von der Bundesregierung für ehemalige afghanische Bundeswehrhelfer gefordert, die nach Deutschland kommen möchten. «Wenn die Menschen hier angekommen sind, dann kümmern wir als Land Berlin uns um diese Menschen», sagte Breitenbach am Montag im RBB-Inforadio. «Das Problem ist eher: Wie kommen sie hierher?» Bisher hätten die afghanischen Ortskräfte sich selbst um Flüge und deren Bezahlung kümmern müssen. Die Flüge sollen nun von deutscher Seite organisiert werden. Sie hoffe sehr, dass die Bundesregierung hier ausreichend Unterstützung anbiete, so die Senatorin. «Und dass es auch sehr schnell geht.»
Breitenbach sagte, die früheren afghanischen Ortskräfte würden in Deutschland auf sämtliche Bundesländer verteilt. In Berlin würden fast 500 ankommen und von ihnen 167 in der Hauptstadt bleiben. Bisher seien aber erst 85 eingetroffen. Die Linke-Politikerin forderte, die Ortskräfte müssten schon vor der Abreise mehr Hilfe und Beratung bekommen.
«Jetzt die Menschen alleine zu lassen, ist wirklich ganz furchtbar», sagte Breitenbach im Hinblick auf das Vorrücken der Taliban nach dem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. «Wir haben auch nochmal einen Brief an die Bundesregierung geschrieben, weil für uns Länder ist es auch ganz schwierig, wenn wir gar nicht genau wissen: Wer kommt jetzt eigentlich wann an?», so die Sozialsenatorin.
Das Auswärtige Amt hat bisher rund 2400 Einreiseerlaubnisse für ehemalige afghanische Ortskräfte und ihre Familienangehörigen ausgestellt. «Wir konnten die Visa zu einem ganz großen Teil innerhalb weniger Tage bearbeiten», sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Montag in Berlin. Allen ehemaligen Ortskräften und ihren Familienangehörigen, die ihren Antrag in Masar-i-Scharif gestellt hätten, seien Visa erteilt worden. Noch offen ist, ob den früheren Beschäftigten der Bundeswehr und der Polizeimission mit Flugtickets oder möglicherweise auch mit Charterflügen bei der Reise nach Deutschland geholfen wird.
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