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Die Luftwaffe verstärkt ihr Engagement mit Kampfjets vom Typ Eurofighter, um den polnischen Luftraum zu sichern. Dort waren in der Nacht zu Dienstag mehrere russische Drohnen eingedrungen, mindestens drei wurden von polnischen und niederländischen Kampfflugzeugen abgeschossen. Foto: Bundeswehr/Patrick Bransmöller
Der russische Drohnenangriff auf Polen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat Konsequenzen für die Luftwaffe: Die Bundesregierung hat nach dem Angriff, bei dem bis zu 20 Drohnen in den polnischen Luftraum eingedrungen waren und als Ziel einen NATO-Stützpunkt hatten, entschieden, das Air Policing Poland zu verlängern und auszubauen. Die Maßnahmen sind eng mit den Alliierten und der NATO abgestimmt.
So wird die derzeit eingesetzte Alarmrotte des Jagdgeschwaders Richthofen um eine QRA-Rotte erweitert, die gemeinsam statt mit bisher zwei Eurofightern „Typhoon“ künftig vom Luftwaffen-Stützpunkt Rostock-Laage aus mit vier Eurofightern zum Schutz des polnischen Luftraumes operieren. Die Einsatzbereitschaft ist hergestellt.
Seit Anfang des Jahres sind Patriot-Einheiten der Flugabwehrraketengruppe 21 aus Sanitz am wichtigen Verkehrsdrehkreuz bei Rzeszów im Südosten Polens stationiert. Die Soldatinnen und Soldaten waren auch bei der Abwehr des russischen Drohnenangriffs in dieser Woche beteiligt und haben Radardaten an die Verbündeten geliefert. Patriot-Einheiten der Luftwaffe unterstützen die Verbündeten in Polen seit 2023 beim Schutz des Luftraumes. Zuerst bei einem Einsatz in Zamosc, jetzt in Rzeszów.
Oberstabsfeldwebel Heiko Stotz, Vorsitzender Luftwaffe im DBwV, erklärt, dass die Luftwaffe damit „einmal mehr zeigt, wie schnell auf neue Lagen und Bedrohungen reagiert werden kann. Für die schnelle Einsatzbereitschaft und ihren wichtigen Dienst gebührt den Kameradinnen und Kameraden unser Dank.“
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