70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Kampfschimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Dein Patch kann Gutes tun!
„Das KSK genießt im internationalen Kreis vergleichbarer Spezialkräfte einen ausgezeichneten Ruf"
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kabul. Mit Beginn des Abzugs der internationalen Truppen aus Afghanistan hat die Zahl der Opfer in der Zivilbevölkerung wieder deutlich zugenommen. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden annähernd 5200 Zivilisten verletzt oder getötet - ein Anstieg um 47 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020. Das geht aus einem Bericht hervor, den die UN-Mission in Afghanistan am Montag in Kabul veröffentlichte.
Der Anstieg sei vor allem auf die Monate Mai und Juni zurückzuführen, hieß es. Er fällt also mit dem Abzug der internationalen Truppen und dem Start mehrerer Militäroffensiven der militant-islamistischen Taliban zusammen. Die letzten Soldaten der Bundeswehr haben Afghanistan nach fast 20 Jahren Ende Juni verlassen. Die letzten Kampftruppen der USA sollen bis Ende August abziehen.
Allein im Mai und Juni wurden dem UN-Bericht zufolge 2392 Zivilisten verwundet oder getötet - fast genau so viele wie in den gesamten vier Monaten davor. Für diese beiden Monate verzeichnete die UN Rekordwerte: Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen 2009 wurden in diesen Monaten so viele zivile Opfer dokumentiert.
Im gesamten ersten Halbjahr ist die Zahl der zivilen Opfer mit 1659 Getöteten und 3524 Verletzten damit so hoch wie in den Rekordjahren 2016 bis 2018. Damals verzeichneten die Vereinten Nationen ebenfalls jeweils mehr als 5000 Opfer in den ersten sechs Monaten. Die Taliban haben seit Anfang Mai mehr als 160 der 400 Bezirke des Landes neu erobert.
In einer Analyse der Denkfabrik Afghanistan Analysts Network heißt es, der UN-Bericht widerlege jede Vorstellung, dass die jüngsten Taliban-Eroberungen praktisch unblutig abgelaufen seien. Auch der Beginn von Friedensverhandlungen zwischen der Regierung in Kabul und den Taliban führte für die Zivilbevölkerung nicht zur erhofften Verbesserung. Die Verhandlungen treten auf der Stelle.
Beobachter befürchten zunehmend, dass die Taliban das Land militärisch übernehmen wollen. In dem UN-Bericht heißt es, das Streben nach einer militärischen Lösung werde das Leiden des afghanischen Volkes nur noch verstärken.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: