70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Ein Kampfjet vom US-Flugplatz Spangdahlem ist bei einem Übungsflug abgestürzt. Der Pilot konnte sich per Schleudersitz retten.
Trier - Ein US-Kampfjet ist am Dienstagnachmittag (8. Oktober 2019) bei einem Übungsflug über dem Westen von Rheinland-Pfalz abgestürzt. Der Pilot habe sich über den Schleudersitz gerettet, sagte eine Sprecherin vom US-Flugplatz Spangdahlem in der Eifel. Er habe kleinere Verletzungen und sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die Maschine des Typs F-16 sei von dem Stützpunkt gestartet und während eines Routineflugs abgestürzt. Die Sprecherin kündigte eine Untersuchung des Absturzes an.
Die Polizei Trier teilte mit, die Absturzstelle bei Zemmer im Kreis Trier-Saarburg sei weiträumig abgesperrt worden. Zu Schäden gebe es keine Hinweise. Es habe mehrere Notrufe gegeben, die von dem Absturz berichteten.
Nach Angaben des Ortsbürgermeisters von Zemmer, Edgar Schmitt, ging der Jet über einem Waldstück zu Boden. Zemmer liegt etwa auf halber Strecke zwischen Spangdahlem und Trier.
Anwohner wurden aufgefordert, die Absturzstelle zu meiden. Fahrzeuge sollen den Bereich großräumig umfahren. Mehrere Kreisstraßen seien für den Verkehr gesperrt. Vom rheinland-pfälzischen Innenministerium waren zunächst keine weiteren Angaben zu dem Zwischenfall zu erfahren.
Es ist der zweite Unfall mit Militärflugzeugen in Deutschland binnen weniger Monate. Bei einer Luftkampfübung waren im Juni über Mecklenburg-Vorpommern zwei Eurofighter der Bundeswehr in größerer Höhe kollidiert und abgestürzt. Ein Pilot rettete sich mit dem Schleudersitz und überlebte den Unfall verletzt, der andere - ein 27-Jähriger - starb. Die genaue Ursache wird noch ermittelt.
Im April 2011 war schon einmal ein US-Militärjet vom Stützpunkt Spangdahlem abgestürzt. Damals handelte es sich um eine Maschine vom Typ A-10. Der Pilot konnte sich auch hier retten.
In Spangdahlem ist das 52. Jagdgeschwader stationiert: Es umfasst eine F-16-Kampfjet-Staffel mit mindestens 24 Flugzeugen. Zur US-Basis gehören rund 4.000 US-Soldaten. Einschließlich der Angehörigen leben und arbeiten zwischen 10.000 und 11.000 Menschen auf dem Stützpunkt. Die US-Luftwaffe ist seit Mitte der 1950er Jahre in Spangdahlem präsent.
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