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Ein Höhepunkt des Besuchs des Flughafen Memmingen war für die KERH die Besichtigung der Flugplatzfeuerwehr mit ihren hochmodernen Löschfahrzeugen. Foto: Detlef Döring
Memmingen. Als der Vorstand der Kameradschaft ERH Memmingen zur Besichtigung des Flughafens einlud, war die Resonanz überwältigend. Kein Wunder: Für viele Mitglieder ist der Standort Memmingerberg ein Stück gelebte Geschichte. Vom 5. Mai 1959 bis zum 30. Juni 2003 war hier das Jagdbombergeschwader 34 „Allgäu“ stationiert – zuletzt mit dem modernen Waffensystem PA-200 TORNADO. Mit der Luftwaffenstruktur 5 fiel Ende 2000 die Entscheidung, den Einsatzflugbetrieb einzustellen und das Geschwader aufzulösen. Ein Kapitel deutscher Luftwaffengeschichte ging zu Ende.
Doch das Gelände blieb nicht lange ungenutzt. Im Juli 2004 erhielt der Platz die Zulassung als „Regionaler Verkehrsflugplatz Allgäu“, bevor er 2008 offiziell zum „Flughafen Memmingen“ wurde. Heute ist er ein wichtiger Knotenpunkt für den zivilen Luftverkehr in Süddeutschland und hat sich in den vergangenen 18 Jahren zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Heute verbindet er die Region mit über 50 Destinationen in Europa und darüber hinaus. Für den Tourismus und die Wirtschaft ist er unverzichtbar.
Ein Blick hinter die Kulissen
Am 24. Oktober und 07. November 2025 nutzten jeweils rund 30 Mitglieder der Kameradschaft die Gelegenheit, den Flughafen aus nächster Nähe kennenzulernen. Bei einer Rundfahrt über das Gelände wurden Erinnerungen wach: „Hier stand früher unsere Staffelhalle“, hörte man immer wieder. Die Transformation vom militärischen Stützpunkt zum modernen Airport beeindruckte alle. Besonderer Höhepunkt war der Besuch der Flugplatzfeuerwehr mit einer Einweisung in eines der hochmodernen Löschfahrzeuge – Technik, die Leben rettet. Auch die neue Gepäckabfertigungshalle, die seit 2021 in Betrieb ist und für reibungslose Abläufe bei jährlich Millionen Passagieren sorgt, beeindruckte die Besucher.
Nach der Besichtigung ging es zum „Schwarzen Adler“ in Schwaighausen. Bei einem wohlverdienten Absacker wurden Anekdoten aus der aktiven Zeit ausgetauscht – Geschichten, die zeigen, wie eng die Kameradschaft auch heute noch verbunden ist.
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