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In Wetzlar (v.l.n.r.): Oberstabsfeldwebel a.D. Norbert Köhler, Bezirksvorsitzender Stabsfeldwebel a.D. Dirk Siebert und Vorsitzender der ERH Oberstleutnant a.D. Bernd Kraft. Foto: wh
Traditionell eröffnet das Neujahrstreffen der Kameradschaft der Ehemaligen, Reservisten und Hinterbliebenen (KERH) den Reigen der Veranstaltungen eines neuen Jahres. Der Vorstand hatte seine Mitglieder nach Wetzlar-Nauborn eingeladen und freute sich über die rege Teilnahme.
Nach einer Gedenkminute an die verstorbenen Mitglieder gab Oberstleutnant a.D. Bernd Kraft, der Vorsitzende der KERH Wetzlar, einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr. Neben dem Neujahrstreffen stand das Grillfest bei der Marine auf dem Programm. Neben der Besichtigung der Firma IBC-Wälzlager in Solms-Oberbiel wurde die Firma Dynamit Nobel in Würgendorf besucht. Ein Informationsnachmittag und die Teilnahme am Volkstrauertag von Stadt Wetzlar und Lahn-Dill-Kreis schloss die Veranstaltungen im letzten Jahr ab.
Für das neue Jahr sind, neben der Mitgliederversammlung im März, das jährliche Grillfest bei der Marinekameradschaft im Juni und ein Informationsnachmittag im Oktober vorgeplant. Die Teilnahme an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag wird ohne Kranzniederlegung durch den Deutschen BundeswehrVerband stattfinden.
Der Bezirksvorsitzende, Stabsfeldwebel a.D. Dirk Siebert, assistiert vom KERH Vorsitzenden Oberstleutnant a.D. Bernd Kraft, nahm die Ehrung für Oberstabsfeldwebel a.D. Norbert Köhler vor, der die Treueurkunde mit Treuenadel für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielt. Auch informierte Dirk Siebert die Teilnehmenden zum aktuellen Geschehen der Verbandsarbeit. Er verwies auf die Änderungen beim Beihilferecht, sprach über die neue Wehrpflicht, die bis zu 270.000 Soldaten bis 2035 rekrutieren soll. Siebert sprach auch die Alimentation der Beamten an, die durch ein Gerichtsurteil rückwirkend gezahlt werden soll.
Den Abschluss des Neujahrstreffen bildeten ein Bildervortrag aus dem Leben der Wetzlarer Soldaten von 1957 bis 1989 in Anlehnung zu seinem Buch „Vom Wecken bis zum Zapfenstreich“ von Stabsfeldwebel a.D. Volker Suhany.
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