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Die in Mali verwundeten Soldaten werden in den Bundeswehrkrankenhäusern Koblenz und Ulm behandelt. Foto: Twitter/Bundeswehr
Koblenz. Zwei von insgesamt zwölf bei dem Anschlag in Mali verwundeten Bundeswehrsoldaten sind derzeit auf der Intensivstation des Bundeswehrzentralkrankenhauses in Koblenz. «Beide sind in einem erfreulich stabilen Zustand», sagte Oberstarzt Michael Braun, Klinischer Direktor im Zentralkrankenhaus, am Montag in Koblenz. Beide seien wach und ansprechbar. Erwin Kollig, ebenfalls Klinischer Direktor und Oberstarzt, sagte, die Verletzungen der anderen sechs Soldaten, die ebenfalls in Koblenz im Krankenhaus liegen, seien sehr unterschiedlich. Einer könne eventuell schon Ende dieser Woche die Klinik wieder verlassen, ein anderer werde vermutlich mehrere Woche oder mehrere Monate bleiben müssen.
Gute Nachrichten: Alle Schwerverletzten aus Mali, die das @Team_Lufta amwaffe am Samstag nach Deutschland flog, sind außer Lebensgefahr und auf dem Weg der Besserung. Die insgesamt 12 #Soldaten werden weiter in den Bundeswehrkrankenhäusern #Koblenz und #Ulm behandelt. pic.twitter.com/KuhTUBprcf— Sanitätsdienst der Bundeswehr (@SanDstBw) June 28, 2021
Gute Nachrichten: Alle Schwerverletzten aus Mali, die das @Team_Lufta amwaffe am Samstag nach Deutschland flog, sind außer Lebensgefahr und auf dem Weg der Besserung. Die insgesamt 12 #Soldaten werden weiter in den Bundeswehrkrankenhäusern #Koblenz und #Ulm behandelt. pic.twitter.com/KuhTUBprcf
Nordöstlich der malischen Stadt Gao hatte ein Selbstmordattentäter am Freitag eine stehende Patrouille mit einer Autobombe angegriffen. Dabei wurden 13 UN-Soldaten verletzt, darunter zwölf Deutsche. Die am schwersten Verletzten deutschen Soldaten wurden am Samstag mit einem Airbus A400M, der fliegenden Intensivstation der Bundeswehr, nach Köln geflogen und von dort nach Koblenz gebracht. Die anderen verletzten Bundeswehrsoldaten kamen mit einer anderen Maschine nach Stuttgart und von dort ins Bundeswehrkrankenhaus Ulm.
Die durch die Explosion erlittenen Verletzungen seien vielfältig, erklärte Kollig, sie reichten von Lungenverletzungen durch die Druckwelle bis hin zu Trommelfell-, Augen- und Gesichtsverletzungen - und die Verletzungen seinen «bakteriell kontaminiert». Es seien noch weitere Operationen in Koblenz nötig, später stünden dann in einer zweiten Phase plastische Eingriffe an.
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