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Am Rande der Konferenz wurde mit einer Kranzniederlegung der Opfer des 1944 von den Nazis niedergeschlagenen slowakischen Volksaufstandes gedacht. Foto: DBwV
Am 7. und 8. September besuchte der Europa-Verantwortliche und Schatzmeister des DBwV, Hauptmann a.D. Jörg Greiffendorf, die Slowakei für eine internationale Konferenz anlässlich des 30-jährigen Bestehens der slowakischen Armee und deren Interessenvertretung. Mit dabei war EUROMIL-Präsident Emmanuel Jacob, da gleichzeitig die seit 30 Jahren bestehende Mitgliedschaft bei EUROMIL gefeiert wurde. Beide Tage widmeten sich einem übergeordneten Thema: Wie können die Interessen und Rechte von Soldatinnen und Soldaten geschützt werden?
Die Konferenz bot viele Möglichkeiten zum Austausch; neben den Podiumsdiskussionen gab es informelle Gespräche und auch der Staatssekretär des Verteidigungsministeriums der Slowakei war anwesend. „Die Gastgeber haben sich sehr gefreut, dass ihre Konferenz so gut besucht war und überall lebhafte Gespräche geführt wurden“, berichtet Jörg Greiffendorf. „Bei meiner Präsentation zum Ist-Zustand der Soldatinnen in der Bundeswehr und im DBwV wurde klar, dass viele europäische Länder vor denselben Herausforderungen stehen. Das gibt natürlich Raum für gemeinsame Lösungen, auch im Rahmen von EUROMIL. Insgesamt ist mir bei den weiteren Panels klar geworden, wie gut die Bundeswehr allgemein durch das Engagement des DBwV bereits dasteht. Weibliche Verbandsmitglieder können auch immer gerne auf uns zukommen, um in Arbeitsgruppen eingebunden zu werden und wir freuen uns über ihre Teilnahme an Veranstaltungen.“
DBwV spricht auf Konferenz über eigenes Engagement für Frauen in der Bundeswehr
Am zweiten Tag drehte sich die Diskussion um die Interessen von Berufssoldaten, ehemaligen Soldatinnen und Soldaten sowie Frauen in den Streitkräften. Zu letzteren gab Jörg Greiffendorf einen kurzen Input-Vortrag für die Teilnehmenden. Darin skizzierte er die Situation von deutschen Soldatinnen ab dem historischen Tanja Kreil-Urteil bis heute. Nüchtern und ehrlich gab es Einblicke zu den Hürden, vor denen Frauen in der Bundeswehr stehen und wie der DBwV versucht, diese zu reduzieren.
Regelmäßig stattfindende Tagungen des weiblichen Personals sollen den Raum für Austausch schaffen und Probleme genau benennen. Bei vielen Gesetzen zu den Verbesserungen der Bedingungen für Soldatinnen hat der DBwV direkt mitgewirkt, wie etwa beim Soldatinnen- und Soldatengleichstellungsgesetz.
Sowohl die Bundeswehr als auch der DBwV brauchen Frauen
In der Bundeswehr dienen aktuell rund 13 Prozent Frauen (Stand 2023). Bei genauerem Blick auf die Organisationsbereiche zeigt sich, dass die meisten Soldatinnen im Sanitätsdienst tätig sind, viele weitere finden sich beim Heer. Der Anteil von Frauen bei Auslandseinsätzen liegt sehr viel niedriger, häufig, weil sie nicht alle Einsatzvoraussetzungen erfüllen oder die Kinderbetreuung nicht gewährleistet ist. Auch der DBwV wünscht sich eine höhere Anzahl von Frauen im Ehrenamt und den Abbau von Hürden im Beruf, weshalb im Jahr 2015 die Arbeitsgruppe „Soldatinnen in der Bundeswehr“ unter der Leitung von Hauptmann Petra Böhm ins Leben gerufen wurde. Aus der Gesellschaft und der Politik sollten ebenfalls viel mehr Anreize kommen, um Frauen für die Bundeswehr zu motivieren: Sie werden wegen ihrer Fähigkeiten und aufgrund des Personalmangels vehement gebraucht. Nur zusammen kann der Anteil an Frauen gestärkt und damit auch die Interessen der weiblichen DBwV-Mitglieder besser vertreten werden.
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