Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Landesvorsitzender Stabsfeldwebel a.D. Gerhard Stärk im Interview zum bitteren Ende des Afghanistan-Einsatzes. Foto: Screenshot/DBwV
Das bittere Ende des Afghanistan-Einsatzes nach 20 Jahren wirft viele Fragen an die Verantwortlichen in Politik und Bundeswehr auf. Auf der Suche nach Antworten war Stabsfeldwebel a.D. Gerhard Stärk als Landesvorsitzender Süddeutschland im DBwV im SWR Aktuell Baden-Württemberg als Interviewpartner gefragt.
Was bleibt nach 20 Jahren Afghanistan-Einsatz? Der Landesvorsitzende stellte zunächst fest, dass die Bundeswehr als Parlamentsarmee ihren Auftrag erfüllt habe. Nicht gelungen sei die Koordination zwischen den beteiligten Ressource Auswärtiges Amt, Bundesministerium des Innenministerium und dem BMVg. Das gelte es aufzuarbeiten. Zurückbleiben große Fragezeichen bei den Soldaten und deren Angehörigen. Warum die vielen Verwundeten und Gefallenen? Warum so viel Trauer und Leid?
Stärk kennt die Stimmung in der Truppe. Er selbst war kürzlich am Standort Regen mit drei bei einem Selbstmordanschlag getöteten Soldaten. Deren Familienangehörigen stellen ebenso die Fragen: Was haben diese Opfer für wen gebracht?
Befriedigende Antworten auf die vielen offenen Fragen zum Afghanistan-Einsatz habe er nicht, so der Landesvorsitzende. Das Ende des Einsatzes sei ein großes politisches Desaster. Trotz der Warnungen des Generalinspekteurs seit April dieses Jahres erfolgten keine rechtzeitigen Maßnahmen zur Evakuierung, die am Ende unter hohem Zeitdruck in höchstgefährlicher Lage in wenigen Tagen erfolgen musste. Die Politik ist gefragt, die richtigen Schlüsse aus dem Afghanistan-Einsatz zu ziehen.
Das vollständige Interview unter https://t1p.de/SWR-Interview-LVSued (ab Minute 08:36) oder https://t1p.de/SWR-Interview-LVSued-FB.
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