70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Körperliche und mentale Stärke sind der Schlüssel
70 Jahre Wehrpflicht: Einführung, Aussetzung und Neubeginn
Erinnerung an den Widerstand vom 20. Juli 1944
Mensch und Maschine: Robotik in der modernen Kriegsführung
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Start einer "Arrow"-Flugabwehrrakete: Zum ersten Mal wurde eine feindliche ballistische Rakete außerhalb der Erdatmosphäre abgeschossen. Foto: X/@Israel_MOD
Ab 2025 soll Deutschland das Raketenabwehrsystem „Arrow 3“ erhalten. Dass die Waffe funktioniert, zeigte sich jetzt im Nahost-Konflikt.
Es ist wohl das erste Mal, dass ein feindlicher Flugkörper im Weltall abgefangen wurde: Den israelischen Streitkräften ist es offenbar gelungen, eine Mittelstreckenrakete außerhalb der Erdatmosphäre abzuschießen. Der Vorfall ereignete sich am 31. Oktober über dem Roten Meer. Im Jemen hatten vermutlich vom Iran unterstützte Huthi-Rebellen eine Mittelstreckenrakete abgefeuert. Die israelische Luftwaffe identifizierte das Ziel und schoss es mit seinem „Arrow“-Abwehrsystem ab – in mehr als 100 Kilometern Höhe und damit außerhalb der Erdatmosphäre.
Das Ziel sei südlich der Stadt Eilat über dem Roten Meer zerstört worden, bevor es in den israelischen Luftraum eindringen konnte, meldeten die israelischen Streitkräfte auf X. Zivilisten seien nicht gefährdet worden, heißt es weiter. Später bestätigte das israelische Verteidigungsministerium, dass es das erste Mal gewesen sei, dass das „Arrow“-System eine ballistische Rakete abgefangen habe.
Swords of Iron: The IAF carried out the first operational interception of a ballistic missile threat by the “Arrow” system in the Red Sea region. The threat did not infiltrate into Israeli airspace.????Pictured: Arrow system archive photos. pic.twitter.com/lOhFzKraKj— Ministry of Defense (@Israel_MOD) October 31, 2023
Swords of Iron: The IAF carried out the first operational interception of a ballistic missile threat by the “Arrow” system in the Red Sea region. The threat did not infiltrate into Israeli airspace.????Pictured: Arrow system archive photos. pic.twitter.com/lOhFzKraKj
Diese Meldungen werden deutsche Sicherheitskreise aufmerksam verfolgt haben: Ab 2025 soll auch die deutsche Luftwaffe mit dem „Arrow-3“-Raketenabwehrsystem, das von Israel und den Vereinigten Staaten gemeinsam entwickelt wurde, ausgestattet werden. Das System soll Teil des „European Sky Shield“ werden, einer deutschen Initiative zur Sicherung des Luftraums über dem Kontinent. Die Besonderheit von „Arrow“ ist, dass es auch Interkontinentalraketen in großer Entfernung und Höhe abfangen kann. Bekämpft werden können Ziele in einer Höhe von mehr als 100 Kilometern und einer Entfernung von bis zu 2400 Kilometern.
Drei Standorte in Deutschland sollen Basis für das neue Raketenabwehrsystem werden: Neben Stützpunkten in Bayern und in Schleswig-Holstein soll auch der Fliegerhorst Holzdorf/Schönewalde an der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt zu einem Pfeiler des Raketenabwehrschirms werden.
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