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Oberstleutnant i.G. Marcel Bohnert referierte an der Offizierschule des Heeres in Dresden vor über 600 Nachwuchsführungskräften. Foto: Gräf/Tuschmo/OSH
Was macht Social Media mit der Bundeswehr? Diese Frage stellte Oberstleutnant i.G. Marcel Bohnert, stellvertretender Vorsitzender im Deutschen BundeswehrVerband, in einem eindrucksvollen Vortrag an der Offizierschule des Heeres in Dresden. Vor rund 650 Offizieranwärterinnen, -anwärtern und Offizieren sprach der erfahrene Kommunikationsexperte über „Die helle und die dunkle Seite von Social Media im Militär“.
Begrüßt wurde er von Brigadegeneral Stephan Willer, dem Kommandeur der Offizierschule – kein Zufall: Die beiden kennen sich aus einem gemeinsamen Einsatz im Irak. 2023 war Bohnert als „Information Warfare Advisor“ in Baghdad im Einsatz. Dort brachte er nicht nur seine Social-Media-Expertise ein, sondern schärfte sie im realen Einsatzumfeld weiter.
In seinem Vortrag zeigte Bohnert eindrucksvoll, welches Potenzial in Social Media steckt – für modernes Recruiting, erfolgreiche Markenbildung und authentische Kommunikation durch die Truppe selbst. Soldatinnen und Soldaten, so seine These, können als glaubwürdige Stimmen die Bundeswehr in die Gesellschaft hineintragen.
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: Bohnert sprach ebenso über die Risiken – Desinformation, digitale Propaganda, psychologische Kriegsführung. Eindringlich wurde es, als er Beispiele aus dem Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat schilderte, dessen virtuelle Schlagkraft auch westliche Streitkräfte herausfordert.
Die anschließende Fragerunde zeigte: Das Thema trifft einen Nerv. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit für einen offenen Austausch über Verantwortung, Chancen und Gefahren im digitalen Raum.
Der Vortrag wurde aufgezeichnet und ist online abrufbar. Wer verstehen will, welche Rolle TikTok, Instagram & Co. heute im sicherheitspolitischen Kontext spielen – und warum digitale Kompetenz längst zur militärischen Führungsfähigkeit gehört – sollte unbedingt reinschauen.
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