Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Generalinspekteur General Eberhard Zorn schreiten die Gelöbnisaufstellung ab Foto: Bundeswehr/Sebastian Wilke
Berlin. Am 74. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 haben Politik und die Spitzen der Bundeswehr an die Ideale des militärischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus erinnert – und mit aktuellen Themen verknüpft.Außenminister Heiko Maas rief zum Widerstand gegen rechtspopulistische Tendenzen auf. Der SPD-Politiker bezeichnete es am Freitag als „beschämend“, wenn sich heute ausgerechnet jene auf „Recht zum Widerstand“ beriefen, die Volksvertreter lautstark als „Volksverräter“ schmähen, die Erinnerung als „Schuldkult“ abtun und freie Medien als „Lügenpresse“ diffamieren. „Und deshalb darf es kein feines Schweigen geben, wenn Wutbürger und Ewiggestrige solche Symbole des Widerstands perfide umdeuten“, mahnte Maas.
„Erinnern heißt auch: laut und deutlich zu widersprechen“, betonte der Minister. „Dazu bedarf es keines Märtyrertums. Im Jahr 2018 reicht dafür Zivilcourage“, sagte Maas. Vertreter aus Politik und Gesellschaft hatten sich am Freitag im Ehrenhof des Bendlerblocks zu einer Gedenkveranstaltung versammelt. Am späten Nachmittag legten Bundeswehr-Rekruten auf dem Paradeplatz am Bendlerblock, dem Dienstsitz des Verteidigungsministeriums, ihr feierliches Gelöbnis ab. 355 Soldaten bekannten sich damit zu den Grundpflichten nach dem Soldatengesetz: „Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“Am 20. Juli 1944 hatten Wehrmachtsoffiziere um Claus Schenk Graf von Stauffenberg vergeblich versucht, Hitler mit einer Bombe zu töten und den Krieg zu beenden. Stauffenberg und drei Mitverschwörer wurden noch am Abend des Attentats im Innenhof des Bendlerblocks erschossen. In den folgenden Wochen und Monaten richteten die Nazis 89 weitere Beteiligte und Unterstützer hin.Bis heute gilt Stauffenberg als Symbol des militärischen Wiederstandes gegen den Nationalsozialismus, das Gedenken daran am 20. Juli gehört zu den größten Traditionen der Bundeswehr. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen appellierte an die Rekruten, sich Stauffenberg als Vorbild zu nehmen: Sie übernehmen eine große Aufgabe und eine besondere Verantwortung für unser Land“, sagte die Ministerin in ihrer Ansprache. Stauffenberg und seine Mitstreiter seien für Recht, Freiheit und Menschenwürde gestorben. „Sie haben sich verpflichtet, diese Werte zu leben, zu schützen und zu verteidigen“, sagte von der Leyen.
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