Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
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DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
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Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
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Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
NATO-General Hans-Lothar Dömröse. Foto: dpa
General Hans-Lothar Domröse wird heute mit einem Großen Zapfenstreich durch die Bundesministerin der Verteidigung in den Ruhestand verabschiedet. Der Große Zapfenstreich zu seinen Ehren findet im Bendlerblock in Berlin, am zweiten Dienstsitz des Bundesministeriums der Verteidigung, statt.„General Domröse ist in der Bundeswehr enorm geschätzt. Nicht nur seine 'dunkles Heeresgrau' der Dienstjacke, sondern viel mehr seine Charakterfestigkeit, Aufgeschlossenheit, und der stets fürsorgliche Blick auf seine Untergebenen waren Markenkern. Im Dienst werden wir ihn vermissen, auch wenn er dem DBwV auch 'außer Diensten' noch eng verbunden bleiben wird. Definitiv wird er ebenso vielen durch die Karikatur 'Shades of Grey' in Erinnerung bleiben“, so André Wüstner, Bundesvorsitzender des Deutschen BundeswehrVerbands.
Nach dem Eintritt in die Bundeswehr am 1. Juli 1973 folgte eine beeindruckende militärische Karriere: In seiner letzten Verwendung von Dezember 2012 bis zum 4. März 2016 war er Befehlshaber des operativen Nato Hauptquartiers Allied Joint Force Command Brunssum in den Niederlanden. In dieser Funktion war er unter anderem für den Nato-Einsatz in Afghanistan, für die Führung der verstärkten schnellen Eingreifkräfte der Nato und die Umsetzung der Nato-Gipfelbeschlüsse von Wales für Nordosteuropa verantwortlich.
Vor seiner Amtsübernahme in Brunssum nahm General Domröse vielfältige Führungsverwendungen wahr. Unter anderem kommandierte er das Eurokorps in Straßburg, Frankreich, war Chef des Stabes im Nato-Hauptquartier in Kabul, Afghanistan und Deutscher Militärischer Vertreter im Nato-Hauptquartier in Belgien. Mit General Domröse verlässt einer der wenigen Vier-Sterne-Generale die Bundeswehr.
Im politischen Berlin war Domröse zuletzt umstritten. Seine offenen Lagebeurteilungen und Ratschläge sorgten nicht selten für unerwünschten Diskussionsstoff. Zuletzt unterstützte der General beispielsweise den amerikanischen Wunsch, die Nato am Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu beteiligen. Damit distanzierte er sich deutlich von der Position der Bundesregierung. Nato-Oberbefehlshaber General Philip M. Breedlove bezeichnete seinen Kameraden als herausragende Führungspersönlichkeit: Die Nato hatte den deutschen Vier-Sterne-General Hans-Lothar Domröse bereits am Freitag, den 4.3. in Brüssel verabschiedet. Er gab bei der feierlichen Zeremonie die Leitung des Bündnishauptquartiers im niederländischen Brunssum an den italienischen General Salvatore Farina ab. Nach 43 Jahren im Dienst der Bundeswehr und rund 40 Jahren DBwV-Verbandsmitgliedschaft geht Domröse nun offiziell in den Ruhestand. (Quelle: dpa, Bundeswehr)
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"Wichtig, dass wir mit einer Stimme sprechen"
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