Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Der neue Player in der Innovationslandschaft der Bundeswehr
Neue Personalstruktur – nicht bloß ein Thema für das Unteroffizierkorps
Drei Tage nach Social Media-Verkündung: Verteidigungsminister und GI erlassen Tagesbefehl
Enttäuschung, Wut, Frustration – und Scheitern des Aufwuchses: Politiker warnen vor fatalen Folgen des Beförderungsstopps
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Gedenken: Erinnerung an Matthias Standfuß, Michael Diebel und Michael Neumann
Gedenken: Vor 13 Jahren fiel Daniel Wirth in Afghanistan
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Im März haben Polizisten bei einer nächtlichen Übung ihren Hubschrauber falsch betankt. Nun verlangt der Dienstgeber hohen Schadenersatz. Foto: dpa
Berlin. Es war eine Schlagzeile, die vielleicht auch einige Angehörige der Bundeswehr aufgeschreckt hat: „Millionenschaden – Der Polizeihubschrauber, der an die falsche Zapfsäule geriet“. So die Überschrift in einem Beitrag von Spiegel Online vom 23. August. Dem Bericht zufolge verlangt die Bundespolizei von der Besatzung des Helikopters beträchtlichen Schadenersatz. Es geht um mehr als eine Million Euro.
Für die betroffenen Polizisten macht sich jetzt die Bundesvereinigung fliegendes Personal der Polizei (BfPP) stark – ein Kooperationspartner des Deutschen BundeswehrVerbands. Der Berufsverband kritisiert, dass mit der existenzgefährdenden Regressforderung des Dienstgebers eine offene, seit mehr als 60 Jahren im Polizeiflugdienst gelebte Fehlerkultur untergraben werde. Das Missgeschick geschah Ende März in Stendal. Dort war der Hubschrauber gelandet, um auf einem routinemäßigen Nachtflug nachzutanken. Leider wählten die Beamten die falsche Zapfsäule. Das Malheur wurde erst am nächsten Tag bemerkt. Auf die Flugeigenschaften habe die Falschbetankung keine Auswirkungen gehabt, heißt es in der Erklärung der BfPP. Natürlich seien hohe Kosten entstanden: Es sei nun mal so, dass alles an einem Luftfahrzeug teuer ist, da es eben luftzertifiziert ist. Allerdings sei zu berücksichtigen, dass Polizistinnen und Polizisten die Luftfahrzeuge unter Einsatzbedingungen bewegen. Da könnten auch mal Fehler passieren, so die BfPP. Das sei ärgerlich, das koste mitunter Geld und natürlich müssten Fehler auch Konsequenzen haben. Die Millionen-Forderung des Bundes ist für den Berufsverband aber übertrieben hoch. Die BfPP verspricht: „Als Berufsfachverband für den Polizeiflugdienst stellen wir uns gegen eine solche völlig überzogene Regressforderung und werden uns mit allen Mitteln für die betroffenen Kollegen einsetzen.“
„Hier sehen wir ein tolles Beispiel, wie sich eine Berufsvertretung für ihre Mitglieder einsetzt“, sagt Oberstabsfeldwebel a.D. Jürgen Görlich. Der stellvertretende DBwV-Vorsitzende fügt hinzu: „So würde auch der DBwV vorgehen, der sich immer für eine offene Fehlerkultur in der Bundeswehr eingesetzt hat. Es darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass unsere Mitglieder automatisch durch eine Diensthaftpflichtversicherung in so einem Fall geschützt wären.“
Zurück zur Liste der Beiträge
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: