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Gewinnen, qualifizieren, binden: AG 3 zieht Bilanz für Soldaten auf Zeit
Beförderungsstopp: Einen Schritt weiter, aber noch lange nicht am Ziel
70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Mehr Europa, weniger Amerika: Eine sicherheitspolitische Bilanz nach 21 Monaten Trump
Alte Fliegerhorste – neue Aufgaben: Die Infrastruktur der Luftwaffe im Aufwuchs
Frühstartrente vom Deutschen Bundestag beschlossen – Bundeswehrfamilien im Ausland gehen leer aus!
Reform des Nachrichtendienstrechts: Erweiterung der Befugnisse für BND und BfV
Neues Magazin mit Beilage „Qualifikation und Ausbildung“
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
Mandatsverlängerung für Bundeswehreinsätze im Südsudan und dem Roten Meer
Bundeswehrbeteiligung bei UNMISS-Mission und EUNAVFOR Aspides soll fortgeführt werden
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Gedenken: Erinnerung an Patrick Behlke und Roman Schmidt
Gedenken: Erinnerung an Feldwebel Alexander Arndt
Gedenken an Oberstabsarzt Dr. Dieter Eißing
Erinnerung an Oberfeldwebel Florian Pauli
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Im März haben Polizisten bei einer nächtlichen Übung ihren Hubschrauber falsch betankt. Nun verlangt der Dienstgeber hohen Schadenersatz. Foto: dpa
Berlin. Es war eine Schlagzeile, die vielleicht auch einige Angehörige der Bundeswehr aufgeschreckt hat: „Millionenschaden – Der Polizeihubschrauber, der an die falsche Zapfsäule geriet“. So die Überschrift in einem Beitrag von Spiegel Online vom 23. August. Dem Bericht zufolge verlangt die Bundespolizei von der Besatzung des Helikopters beträchtlichen Schadenersatz. Es geht um mehr als eine Million Euro.
Für die betroffenen Polizisten macht sich jetzt die Bundesvereinigung fliegendes Personal der Polizei (BfPP) stark – ein Kooperationspartner des Deutschen BundeswehrVerbands. Der Berufsverband kritisiert, dass mit der existenzgefährdenden Regressforderung des Dienstgebers eine offene, seit mehr als 60 Jahren im Polizeiflugdienst gelebte Fehlerkultur untergraben werde. Das Missgeschick geschah Ende März in Stendal. Dort war der Hubschrauber gelandet, um auf einem routinemäßigen Nachtflug nachzutanken. Leider wählten die Beamten die falsche Zapfsäule. Das Malheur wurde erst am nächsten Tag bemerkt. Auf die Flugeigenschaften habe die Falschbetankung keine Auswirkungen gehabt, heißt es in der Erklärung der BfPP. Natürlich seien hohe Kosten entstanden: Es sei nun mal so, dass alles an einem Luftfahrzeug teuer ist, da es eben luftzertifiziert ist. Allerdings sei zu berücksichtigen, dass Polizistinnen und Polizisten die Luftfahrzeuge unter Einsatzbedingungen bewegen. Da könnten auch mal Fehler passieren, so die BfPP. Das sei ärgerlich, das koste mitunter Geld und natürlich müssten Fehler auch Konsequenzen haben. Die Millionen-Forderung des Bundes ist für den Berufsverband aber übertrieben hoch. Die BfPP verspricht: „Als Berufsfachverband für den Polizeiflugdienst stellen wir uns gegen eine solche völlig überzogene Regressforderung und werden uns mit allen Mitteln für die betroffenen Kollegen einsetzen.“
„Hier sehen wir ein tolles Beispiel, wie sich eine Berufsvertretung für ihre Mitglieder einsetzt“, sagt Oberstabsfeldwebel a.D. Jürgen Görlich. Der stellvertretende DBwV-Vorsitzende fügt hinzu: „So würde auch der DBwV vorgehen, der sich immer für eine offene Fehlerkultur in der Bundeswehr eingesetzt hat. Es darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass unsere Mitglieder automatisch durch eine Diensthaftpflichtversicherung in so einem Fall geschützt wären.“
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