Soldatinnen und Soldaten beim 16K3-Marsch in der Innenstadt von Strausberg. Bundesweit nahmen mehr als 26.000 Menschen am Gedenkmarsch für die Gefallenen des Karfreitagsgefecht teil. Foto: Bundeswehr/Carl Schulze

Soldatinnen und Soldaten beim 16K3-Marsch in der Innenstadt von Strausberg. Bundesweit nahmen mehr als 26.000 Menschen am Gedenkmarsch für die Gefallenen des Karfreitagsgefecht teil. Foto: Bundeswehr/Carl Schulze

02.04.2026
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16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit

Mehr als 26.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Der diesjährige 16K3-Marsch zum Gedenken an die Gefallenen vom Karfreitagsgefecht hat die Vorjahreszahl von 21.000 erneut getoppt. Überall in Deutschland haben sich in den vergangenen Tagen Soldatinnen und Soldaten, aber auch Angehörige der Blaulichtorganisationen, auf den Weg gemacht, um an die Opfer des Einsatzes in Afghanistan zu erinnern. Vielerorts haben Kameradschaften des DBwV mit ihren ehrenamtlichen Mandatsträgern und Mitgliedern nicht nur mitgemacht, sondern auch die Märsche mitorganisiert.

Auch in und rund um Berlin waren die Marschierenden zu sehen. Am 1. April gingen allein in Strausberg 450 Menschen auf die Straße und legten 16 Kilometer mit 16 Kilogramm Gepäck zurück. Alle Laufbahn- und Statusgruppen waren dort vertreten, unterstützt von Angehörigen von DRK, Feuerwehr, THW und Polizei. Zwei Marschgruppen bewegten sich dabei von der Barnim-Kaserne im Süden und dem Campus Strausberg im Norden der Stadt in Richtung Zentrum, wo sich beide Gruppen an der Strausberger Fähre trafen. Dort wandte sich der Standortälteste, Brigadegeneral Sascha Zierold, an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bevor der evangelische Standortpfarrer Michael Frohnert eine Andacht hielt, berichtet Hauptmann Christian Weber, Bezirksvorsitzender Berlin-Brandenburg und Organisator des diesjährigen Marsches in Strausberg.

„Es ist absolut beeindruckend, wie sich die K3-Märsche in nur sechs Jahren entwickelt haben: Allein in Strausberg waren jetzt 450 Menschen unterwegs, um an die Gefallenen vom 2. April 2010 zu erinnern und ihrer zu gedenken“, sagt Hauptmann Weber. Und weiter: „Dass jetzt auch viele Angehörige der Blaulichtorganisationen mitmarschieren, zeigt, dass der Verbundenheits- und Solidaritätsgedanke mittlerweile weit über die Bundeswehr hinausreicht.“

In Strausberg beteiligten die Dienststellen KdoH, ABCAbwRgt 1, ZInfoABw, BAPersBw Tle Strausberg, ZAW BeSt Strausberg, PlgABw und ZAW Marineunteroffizierschule Tle Berlin am 16K3-Marsch. 

Einen Tag später waren die Marschierenden auch in der Hauptstadt sichtbar:  Von der Julius-Leber-Kaserne aus machten sich Soldatinnen und Soldaten auf den Weg zum Ehrenmal der Bundeswehr am Bendlerblock, um dort der Toten zu gedenken.

Aktiv gelebte Erinnerung

Die K3-Märsche sind ein bewusstes Zeichen dafür, dass die Erinnerung aktiv gelebt wird. Die „16” steht in diesem Jahr für das Gedenken an das Karfreitagsgefecht vor 16 Jahren. Zugleich kann eine Marschleistung von 16 Kilometern absolviert werden, wobei die Strecke individuell angepasst werden kann. Das K3 steht für die drei gefallenen Soldaten des verlustreichen Gefechts am 2. April 2010 Afghanistan.

Die Teilnahme am K3-Marsch erfüllt zudem einen guten Zweck: Von den zehn Euro Registrierungsgebühren gehen in diesem Jahr acht Euro an die Soldaten- und Veteranenstiftung.

Der erste K-Spendenmarsch fand im Jahr 2020, zehn Jahre nach dem Karfreitagsgefecht, unter dem Titel „10K3” statt. Damals nahmen rund 1900 Menschen teil. Seitdem haben sich die Rahmenbedingungen nicht geändert. Ob allein im Wald, mit der Familie und Freunden oder mit Kameradinnen und Kameraden – jeder entscheidet selbst, wie er den Tag gestalten möchte. Die einzige Bedingung ist, 16 Kilometer mit 16 Kilo Gepäck zurückzulegen. Das Ziel besteht darin, jedes Jahr einen Kilometer sowie ein Kilogramm draufzupacken.

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