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Kabul. Ungeachtet laufender Gespräche für eine politische Lösung des Afghanistan-Konflikts dauert die Gewalt im Land an. Mindestens acht Menschen sterben bei einer Explosion vor der Uni Kabul. Dort sollen Studenten darauf gewartet haben, ihre Doktorarbeit zu verteidigen.
Bei einer Explosion am Eingang der Universität Kabul sind mindestens acht Menschen getötet worden. Weitere mindestens 33 seien verwundet worden, teilte der Sprecher des afghanischen Gesundheitsministeriums, Wahidullah Majar, am Freitag über Twitter mit.
Ein Polizeisprecher bestätigte eine Explosion am südlichen Eingang der Universität. Demnach habe ein Selbstmordattentäter eine Bombe in einem Auto gezündet. Allerdings bestätigte der Sprecher nicht, dass es sich um eine Autobombe handelte. Zwei weitere Magnetbomben seien von der Polizei entschärft worden.
Dem Fernsehsender ToloNews zufolge, der sich auf Augenzeugen berief, ereignete sich die Explosion, als mehrere Studenten am Eingang warteten. Laut der Tageszeitung «Hascht-e Sobh» sollten Studenten der Rechtswissenschaften ihre Doktorarbeit verteidigen. Üblicherweise sind freitags Universitäten geschlossen.
Zunächst bekannte sich niemand zu dem Angriff. Erst Anfang Juli wurden bei einem Autobombenanschlag im Osten Kabuls nach offiziellen Angaben sechs Menschen getötet. Inoffizielle Quellen sprachen von mindestens 35 Toten. Seit Januar kamen bei zwölf großen Anschlägen in Kabul Behördenangaben zufolge mehr als 60 Menschen ums Leben, fast 500 wurden verwundet. Die Angriffe hatten teils die radikalislamischen Taliban, teils die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für sich reklamiert.
Die Gewalt in Afghanistan dauert ungeachtet laufender Gespräche zur politischen Beilegung des langjährigen Konflikts an. Seit Juli des Vorjahres führen die USA direkte Gespräche mit hochrangigen Vertretern der Taliban. Dabei geht es vor allem um Truppenabzüge sowie um die Forderung der USA nach Garantien, dass von Afghanistan aus keine Terroranschläge mehr geplant werden. Einen Waffenstillstand lehnen die radikalislamischen Taliban weiter ab.
Die Konfliktparteien glauben, durch erhöhten militärischen Druck die eigene Verhandlungsposition zu stärken. Die Denkfabrik International Crisis Group warnte kürzlich in einer Analyse, die eskalierende Gewalt könne zu einer Verhärtung der Positionen führen. Nach Anschlägen in den vergangenen Wochen hatten Afghanen in sozialen Medien auch dazu aufgerufen, die Gespräche auszusetzen.
Zugleich sollen die USA-Taliban-Gespräche nach offizieller Lesart in direkte Friedensverhandlungen zwischen Taliban und der afghanischen Regierung führen. Bisher lehnen die Taliban ab, mit der Regierung zu reden, die sie als Marionette des Westens sehen.
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