Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kabul - Knapp drei Wochen nach dem Abkommen zwischen den USA und Taliban will die afghanische Armee ihre rein defensive Haltung im Konflikt mit den Islamisten aufgeben. Man plane eine «aktive Defensivhaltung» einzunehmen, sagte Verteidigungsminister Asadullah Chalid in einem am Donnerstag (19. März 2020) veröffentlichten Video. «Wir werden das Recht haben, uns von überall her zu verteidigen, wo der Feind einen Angriff auf unsere Streitkräfte plant.» Es gebe keine Anzeichen, dass die Taliban vor den geplanten Friedensgesprächen mit der Regierung ihre Angriffe eingeschränkt hätten. Gleichzeitig schlug er wegen der Ausbreitung des Coronavirus einen landesweiten Waffenstillstand vor.
Am 29. Februar hatten die USA mit den militant-islamischen Taliban ein Abkommen unterzeichnet, das unter anderem einen schrittweisen Abzug internationaler Truppen vorsieht. Das Abkommen war an Auflagen wie die Aufnahme von innerafghanischen Friedensgesprächen gebunden. Die Gewalt der Taliban sei aber immer noch zu groß, schrieb der US-Gesandte für Afghanistan, Zalmay Khalilzad, vergangene Woche.
Die Nato kündigte unterdessen eine Unterbrechung der Truppenverlegungen nach Afghanistan an. «Um unsere derzeit gesunde Truppe zu schützen, nimmt Resolute Support die notwendigen Anpassungen vor, um die Bewegung der Truppen ins Einsatzgebiet vorübergehend zu unterbrechen», hieß es in einer Erklärung des Kommandeurs der Nato-Truppen in Afghanistan, General Austin Scott Miller. Für einige Soldaten könnte die Dauer ihrer Einsätze dadurch verlängert werden, um die Missionen nicht zu gefährden. Ihren Einsatz zum Training afghanischer Sicherheitskräfte wolle man aber aufrecht erhalten.
Der Ausbildungseinsatz Train, Advise & Assist (TAA) werde derzeit nur sehr eingeschränkt und unter Beachtung der Schutzmaßnahmen fortgesetzt, sagte eine Sprecherin des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr. Die Beratung afghanischer Partner erfolge hauptsächlich per Telefon oder Videokonferenz. Die Bundeswehr hat in Afghanistan ihren größten Auslandseinsatz. Der Einsatz dient der Unterstützung und Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte. Aktuell sind etwa 1200 deutsche Soldaten in Afghanistan.
Etwa 1500 zivile Nato-Angestellte verschiedener Nationen, die innerhalb der letzten Woche angereist waren, befänden sich als Vorsichtsmaßnahme in Einrichtungen zur Untersuchung. Verdachtsfälle mit Symptomen auf Covid-19 seien in Isolation.
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