Die Teilnehmer vor dem Museum, einer großen „Räucherkerze“. Foto: Katrin Roschinsky

Die Teilnehmer vor dem Museum, einer großen „Räucherkerze“. Foto: Katrin Roschinsky

19.05.2026
Jürgen Knuth

Aue-Schwarzenberg: Unter Strom

Im Rahmen der eventorientierten Mitgliedergewinnung und – bindung beschäftige sich die selbstständige Kameradschaft Ehemalige/Reservisten/Hinterblieben (sKERH) Aue-Schwarzenberg mit dem Thema Energiesicherheit in Deutschland.

Schon zum zweiten Mal nutze die sKERH Aue-Schwarzenberg die Möglichkeiten der eventorientierten Mitgliedergewinnung und –bindung. Unter Leitung des Vorsitzenden Stabsfeldwebel a. D. Jürgen Knuth stand ein Besuch im Pumpspeicherwerk Markersbach, das mit einer Leistung von 1.046 Megawatt das zweitgrößte Pumpspeicherkraftwerk in Deutschland ist, auf der Agenda. Nach einem Vortrag und einem Film über den Bau der Anlage ging es in zwei Gruppen zur Führung. Bevor die Kaverne erreicht wurde, waren die einhundert Meter Höhenunterschied mit dem Fahrstuhl zu bewältigen. In der Kaverne waren dann die insgesamt sechs Turbinen/Pumpen zu sehen, welche je nach aktueller Funktion entweder Strom erzeugen oder das Wasser aus dem Unterbecken zurück in das Oberbecken pumpen. Dabei wurden auch nochmal die beeindruckenden Leistungsdaten erläutert, die das Kraftwerk liefern kann. So kann bei gefülltem Oberbecken in vier Stunden etwa 1 Gigawatt elektrische Leistung erzeugt und abgegeben werden. Nach Aktivierung braucht das Kraftwerk lediglich zwei Minuten, um die volle Leistung zu erreichen, was dazu führt, dass mit der Zuschaltung kurzfristige Netzschwankungen ausgeglichen werden können.

Am Nachmittag folgte der Besuch des Crottendorfer Räucherkerzenland. Nach einem stärkenden Imbiss mit Kaffee und Kuchen in der hauseigenen Bäckerei, erhielt die Gruppe im Museum einen Einblick über die Geschichte und die Entwicklung des Kerzenlandes. Besonders interessant war dabei die Information, woher die Rohstoffe zur Räucherkerzenherstellung, die weltweit bezogen werden, kommen.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete dann ein Kameradschaftsabend, bei dem die Erlebnisse des Tages ausführlich nachbereitet wurden. Dabei wurde von allen Teilnehmern ein positives Feedback gezogen und der Wunsch geäußert, auch im Jahr 2027 eine ähnliche Veranstaltung anzubieten.

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