18.08.2020
dpa

Auswärtiges Amt: Meuterei von Bewaffneten in Mali

Bamako/Berlin. Im westafrikanischen Mali hat es dem Auswärtigen Amt zufolge eine Meuterei gegeben. In der Garnisonsstadt Kati, die rund 15 Kilometer von der Hauptstadt Bamako entfernt liegt, sei es am Dienstag (18. August) «zu einer Meuterei von Bewaffneten und Schusswechseln» gekommen, teilte das Ministerium in Berlin mit. Zudem habe es Spannungen in Bamako gegeben. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt. Zuvor hatten mehrere Botschaften, darunter die von Frankreich und Australien, vor Spannungen und Unruhen in Mali gewarnt und ihren Bürgern geraten, zuhause zu bleiben.

Das arme westafrikanische Land steckt seit Monaten in einer politischen Krise, zudem sind dort etliche Terrorgruppen aktiv. Die Bundeswehr ist in Mali an einer UN-Mission sowie an einer EU-Ausbildungsmission beteiligt.

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