Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zweifelt einem «Spiegel»-Bericht zufolge an einer Ausstellung der 1977 von palästinensischen Terroristen entführten Lufthansa-Maschine «Landshut» in einem Bundeswehrmuseum in Berlin. Historiker und Überlebende des Geiseldramas hätten Bedenken an die CDU-Politikerin herangetragen, berichtete das Nachrichtenmagazin weiter. Diese gibt es auch, weil die Befreiung des Flugzeugs keinen Bezug zur Bundeswehr hatte.
Aus dem Verteidigungsministerium hieß es dazu am Montag (2. November), Vorbehalte würden sehr ernst genommen. Die für die «Landshut» verantwortliche Kulturstaatsministerin Monika Grütters wollte sich auf Anfrage des «Spiegel» nicht zu Zweifeln Kramp-Karrenbauers an dem Standort Berlin-Gatow - dort ist das Militärhistorische Museum der Bundeswehr - äußern.
Der ursprünglich geplante Standort Friedrichshafen, wo das Wrack seit drei Jahren lagert, kommt dem Bericht zufolge aus Grütters Sicht nicht mehr infrage. Die Ministerin habe alle weiteren in Betracht kommenden Optionen betrachtet, teilte ein Sprecher demnach mit, darunter den ehemaligen Flughafen Tempelhof oder den früheren Flughafen Fürstenfeldbruck, wo 1972 die Befreiung der israelischen Olympiasportler scheiterte. Sie schätze eine Ausstellung an diesen Standorten nicht als zeitnah zu realisierende Lösungen für die «Landshut» ein.
Die «Landshut» steht symbolisch für das, war unter der Bezeichnung «Deutscher Herbst» ein dunkles Kapitel Nachkriegsgeschichte markiert. Nach einer Serie von Anschlägen, Entführungen und Festnahmen hatten palästinensische Terroristen am 13. Oktober 1977 die «Landshut» mit 82 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern in ihre Gewalt gebracht. Eine der Stationen der Entführung war Aden, wo Flugkapitän Jürgen Schumann erschossen wurde. Auf dem Flughafen der somalischen Stadt Mogadischu stürmte die Spezialeinheit GSG 9 die Maschine und befreite die Geiseln unversehrt.
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